5 Ideen für eine Holzverkleidung und worauf zu achten ist – So muss das!

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Holzverkleidung carport steda

Für Holzverkleidungen steht eine große Auswahl an möglichen Holzarten zur Verfügung. Eine Hauptunterscheidung wird getroffen zwischen Fassadenverkleidungen aus Vollholz, sowie Fassadenvertäfelungen aus verschiedenen Holzwerkstoffen. Zudem kann man Holzprodukte speziell für den Außenbereich bearbeiten (z.B. durch Imprägnierung). Alle heimischen Nadelhölzer (Fichte, Tanne, Lärche) sind grundsätzlich für den Einsatz als Holzverkleidung geeignet. Dauerhafte Laubholzarten wie Robinie und Eiche sind ebenfalls geeignet.

Ausführlich haben wir das Thema verschiedene Holzarten bereits in vergangenen Artikeln bearbeitet, z.B. hier: Leimholz: Buche, Fichte oder Eiche? Wissenswertes zu Holz bei Terrassenüberdachungen finden Sie in diesem Artikel. Auch zum Thema Gartenhäuser finden Sie natürlich Infos bei Steda: Fester, härter, stabiler: Gartenhäuser aus nordischen Hölzern.

Wo kann man Holzverkleidungen einsetzen?

Mülltonnenverkleidung

Die Mülltonnen vor dem Haus sind meistens wahrlich keine Schmuckstücke. Zur Abhilfe gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder verstecken Sie die hässlichen Teile hinter dem Haus, oder Sie bauen mit wenig Handgriffe eine praktische, ansehnliche Mülltonnenbox. Im Internet finden sich verschiedene, einfache Bauanleitungen.

Ganz besonders toll finden wir die Ausführungen, welche das Dach der Mülltonnenbox kurzerhand begrünen. Dies funktioniert ganz einfach, indem man den Dachaufsatz mit Teichfolie auskleidet, und an den Seitenbrettern mit Hilfe eines Tackers befestigt. Wichtig ist, dass das Wasser irgendwo abfließen kann, denn dauerhaft in der Nässe stehen mag keine Pflanze. Für die Mülltonnenverkleidung empfiehlt sich beispielsweise Kiefernholz, welches mit Farbe oder Lasur wetterfest gemacht wird. Wenn das Holz nicht in direktem Kontakt mit der Erde kommt, verlängert dies die Lebenszeit erheblich.

Fassadenverkleidung

Bei der Fassadenverkleidung aus Holz kommen die oben bereits erwähnten Laub- und Nadelhölzer zum Einsatz. Meistens verwendet man hierzulande Fichtenholz, da dieses häufig vorkommt und von hoher Festigkeit ist. Außerdem kann man Fichtenholz leicht bearbeiten, und seine Oberfläche lässt sich gut behandeln. Auch Tannenholz wird oft verwendet, dies birgt sogar noch einen Vorteil gegenüber der Fichte, es weist nämlich keine Harzgallen auf. Wenn Sie das Holz Ihrer Fassadenverkleidung unbehandelt lassen, wird es im Laufe der Zeit durch Verwitterung Farbe und Oberflächenstruktur verändern. Diese optischen Veränderungen beeinträchtigen jedoch nicht die Haltbarkeit.

Holz bei Fassadenverkleidungen beeinflusst auch positiv die Wärmeisolierung, da idealerweise die Dämmung zwischen der Holzschalung und einer tragenden Wand eingebracht wird. Bei der Fassadenverkleidung aus Holz können Sie wählen zwischen Brettern bzw. Profilbrettern, Schindeln und Platten.

Terrassenholzverkleidung

Terrassen aus Holz vermitteln Wärme und Gemütlichkeit. In den letzten Jahren hat sich Bangkirai, ein Tropenholz aus Indonesien, ganz besonders etabliert aufgrund seiner Langlebigkeit. Wer bei heimischen Hölzern bleiben will, greift auf Buche, Lärche oder Kiefer zurück. Natürlich können diese Hölzer auch für den Balkonbau verwendet werden. Ein großer Vorteil von Holzdielen auf Terrasse und Balkon ist die Temperaturbeständigkeit, denn Stein oder Beton heizt sich sehr stark auf. Besonders einladend und gemütlich wirkt die Terrasse aus Holz, wenn sie anschließend mit Rattanmöbeln gestaltet wird, deren dicke, weiche Polsterung direkt zum Relaxen einladen. Eine leichte und luftige Variante ist die Pergola aus Holz, eine Überdachung auf Holzpfeilern.

Eine weitere Möglichkeit ist es auch, ein vorhandenes Flachdach der Garage mit Holz zu verkleiden, und als Terrasse zu nutzen. Die Möglichkeiten sind vielfältig – Steda berät Sie gerne bei Ihrem Vorhaben!

Sichtschutz

Privatsphäre ist ein wichtiger Punkt, den Sie gleich bei der Terrassenplanung mit einkalkulieren sollten. Schließlich möchte man nicht unbedingt auf dem Präsentierteller für alle Vorbeigehenden sitzen oder liegen. Auch hier sind die Möglichkeiten der Gestaltung wieder sehr vielfältig: Zaunelemente und Holzpaneele sind eine rasche und einfache Möglichkeit, ungebetene Blicke auszusperren. Diese Teile sorgen auch rasch für Sichtschutz für den Balkon, vor allem dann, wenn das Montieren von Markisen oder Rollos nicht erlaubt sind. Die Seitenverkleidung aus Holz kann jederzeit problemlos ab- und aufgebaut werden. Falls Ihnen der Sichtschutz aus Holz zu wenig einladend im Garten erscheint, kann er bepflanzt mit Kletterpflanzen wie Rosen, Clematis oder Geissblatt zum optischen Highlight werden.

Pool/Whirlpool

Ein eigener Pool, bzw. Whirlpool im Garten ist meistens ein lang gehegter Traum. Wenn Sie möchten, dass er sich besonders harmonisch in die Umgebung einfügt, sollten Sie sich entweder für ein skandinavisches Badefass mit Ofen, oder einen Pool mit Holzverkleidung entscheiden. Der Aufbau eines Holzpools ist einfach zu bewältigen, da keine Erd- und Betonarbeiten bewältigt werden müssen, auch weniger erfahrene Heimwerker können sich an dieses Unternehmen herantrauen. Wenn Sie mögen und der Platz vorhanden ist, kann auch ein Sonnendeck aus Holz dazu gebaut werden.

Worauf ist bei Holzverkleidungen zu achten?

Damit Ihre Holzfassade, Terrasse etc. dauerhaft schön bleiben, muss man bereits bei der Bauweise einige Punkte beachten. Eine Holzfassade sollte beispielsweise 30 cm über dem Boden enden, damit hochspritzendes Regenwasser sie nicht schädigt. Holzfassaden sollten auch stets genau überprüft und kontrolliert werden, damit kleine Risse und lockere Elemente sofort ausgebessert werden können. Dringt die Nässe weiter ein, kann das Holz nämlich zu faulen beginnen. Die Fassade sollte vor direkter Beregnung geschützt sein, diesbezüglich ist eine passende Vordachkonstruktion von großer Bedeutung.

Informieren Sie sich im Internet oder beim Baufachhandel über das korrekte Hinterlüften der Verschalung. Wurde dies richtig durchgeführt, ist auch kein separater Schutz gegen Pilzbefall etc. notwendig. Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Holzverkleidung mit der Zeit vergrauen zu lassen, braucht sie keinen Anstrich. Allerdings müssen Sie sich mit Geduld wappnen, denn bis die gewünschte silbergraue Farbe erreicht ist, sieht die Fassade fleckig aus.

Wird die Fassade deckend gestrichen, muss laufend nachgestrichen werden. Hierbei gilt: Helle Farben sind beständiger als dunkle. Wenn man die Fassade streichen will, entscheidet man sich am besten für sägerauhes Holz, welches die Farbe besser aufnimmt, dadurch wird die Haltbarkeit verlängert. Alle drei bis zehn Jahre ist damit zu rechnen, dass nachgestrichen werden muss (abhängig von Farbe, Standort und Witterung).

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