Badefass mit Ofen – Wellness im Freien garantiert

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Badefass mit Ofen in der Steda Austellung

Bei Badespaß für zu Hause denkt man entweder an die Badewanne, oder einen kleinen Gartenpool. Erstere kann man aber nicht im Freien nutzen, und letzteren nicht im Winter. Und wenn man sich aber genau eine solche Kombination wünscht, Baden im Freien in einem beheizbaren Bottich. Dann ist die skandinavische Tradition des Badefasses mit Holzbefeuerung genau das Richtige für Sie! Genießen Sie pure Entspannung mitten im Winter, im verregneten Herbst oder wenn der Sommer nicht so will, wie wir ihn gerne hätten. In einen durchschnittlich großen Badezuber mit 2 Meter Durchmesser passen sechs bis acht Leute. Ihre Bekannten werden garantiert beeindruckt sein, und Sie für das Badeerlebnis beneiden. Womöglich wird der Stammtisch bald in Ihr Badefass verlegt, wenn es genug Platz bietet…

Neugierig geworden? Dann lehnen Sie sich entspannt zurück, und wir erzählen Ihnen alles Wissenswerte zum Thema Badefass mit Ofen, auch als hot tub bekannt.

Badefass von Steda

Naturnahe, umweltfreundlich und ganzjährig benutzbar sind nur einige Eigenschaften, die uns sofort zu einem Badefass mit Ofen einfallen. Spätabends die Sternenbilder beobachten oder frühmorgens die Vögel zwitschern hören? Alles ist möglich, ganz nach Ihrem Rhythmus und Ihren Vorlieben.

Bereits in der Frühzeit dienten Baderituale der geistigen und körperlichen Reinigung. In einem Badezuber können Sie den Stress des Alltags im wahrsten Sinne des Wortes abspülen. Um die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Badens zu verstärken, können Sie entsprechende ätherische Öle beimengen. Fichtenöl ist zum Beispiel beliebt bei Erkältungen, wirkt befreiend auf verstopfte Schnupfennasen, schleimlösend und der Duft erinnert an einen Waldspaziergang. Außerdem lindert es nervöse Zustände und Stress.

Die regelmäßige Verwendung einer Badetonne wirkt regulierend auf Herz und Kreislauf (Achtung: Bei Vorerkrankungen wie Herzinfarkt etc. bitte zuerst ärztlichen Rat einholen), verringert die Schmerzen bei Rheuma, und trägt zur Stärkung des Immunsystems bei. Das Risiko von Erkältungen und grippalen Infekten wird deutlich gemindert. Das angenehm heiße Wasser entspannt die Muskulatur, die Poren der Haut öffnen sich, und Giftstoffe werden heraustransportiert.

In Skandinavien bestehen die Badetonnen aus Fichte, Lärche, Esche, Eiche oder roter Zeder. Vom Material abhängig sind der Preis, die Langlebigkeit und natürlich auch die Optik. Wenn es ein günstigeres Modell sein soll, entscheiden Sie sich am besten für eine Tonne aus Fichte oder Lärche. Esche, Zeder oder Kiefer kosten ein wenig mehr. Ein Eichenfass ist ebenfalls teurer, dafür ist es aber auch unschlagbar in der Haltbarkeit.

Meistens besteht das Badefass aus Thermoholz, das bedeutet, das Holz wurde bei hohen Temperaturen ohne chemische Zusätze behandelt. Thermoholz zeichnet sich durch reduzierte Wasseraufnahmefähigkeit aus, was es perfekt für einen Badebottich macht. Es quillt weniger auf, und die Stabilität, sowie Pilzresistenz des Holzes wird erhöht.

Erhältlich sind Badezuber auch aus Aluminium oder Kunststoff, sie sind jedoch teurer als ein Holzzuber, und haben mit der eigentlichen Philosophie, bzw. Tradition aus Skandinavien nichts mehr gemein.

Der interne Ofen hängt im Wasser, und kann die Wärme auch direkt dort abgeben. Die Badezuber mit innenliegender Beheizung sind aufgrund des geringeren Materialaufwandes und der einfacheren Bauweise günstiger. Der Nachteil am integrierten Ofen ist, dass ein bis zwei Personen weniger Platz im Fass finden, als wenn ein Außenofen vorhanden ist. Ein weiterer Vorteil eines außenliegenden Ofens ist die bessere Reinigungsmöglichkeit. Beachten sollten Sie, dass Sie zusätzlichen Stellplatz neben dem Badebottich für den Ofen benötigen.

Die Öfen sind entweder aus Aluminium oder Stahl erhältlich. Öfen aus Stahl sind langlebiger, aber dafür auch teurer. Bei Aluminium müssen Sie auch beachten, dass der Schmelzpunkt bei 660 °C liegt, dieser Wert kann erreicht werden, wenn stundenlang geheizt wird. Ansonsten zeichnen sich beide Materialien durch besondere Belastbarkeit und Korrosionsfähigkeit aus.

Die Aufheizzeit hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Außentemperatur,
  • Größe des Badezubers,
  • verwendetes Brennholz.

Über den Daumen gepeilt können Sie im Sommer mit etwa zwei Stunden rechnen, im Winter mit drei bis vier Stunden, bis das Badewasser aufgeheizt ist. Um die Heizzeit ein wenig zu verringern, können Sie zu einem Rechen oder einem Paddel greifen, und mehrmals das Wasser ein wenig durchrühren. Ein geschlossener Deckel verkürzt ebenso die Aufheizzeit. Außerdem sorgt der geschlossene Deckel dafür, dass der Badebottich schön sauber bleibt von Laub und anderen Verunreinigungen.

In einen durchschnittlichen Badezuber passen rund 1800 Liter Wasser, ihn zu füllen benötigt rund eine halbe Stunde. Achten Sie beim Füllen darauf, dass der Wasserpegel 5 cm oberhalb des Auslasses sein muss, damit der Ofen nicht beschädigt wird. Zum Befüllen nehmen Sie am besten einen Gartenschlauch

Zum Anzünden verwenden Sie am besten kleine, gut durchgetrocknete Holzscheite. Feuchtes Holz verlängert die Heizzeit unnötig.

Die optimale Badetemperatur beträgt zwischen 35 und 40 °C, passen Sie diese Ihrem Gesundheitszustand entsprechend an. Bei Herzproblemen sollte man unter Umständen überhaupt auf heißes Baden verzichten, halten Sie diesbezüglich am besten Rücksprache mit Ihrem Hausarzt.

Der Ofen ist praktisch wartungsfrei, man sollte lediglich nach jedem Heizgang die Asche entfernen. Zu diesem Zweck wird meist eine Ascheschaufel mitgeliefert.

Warten Sie immer, bis der Ofen abgekühlt ist, wenn Sie das Wasser aus der Badetonne ablassen.

Bei Frost sollten Sie das Badewasser nicht länger als einen Tag im Fass lassen, da sonst Frostschäden entstehen können. Sorgen Sie dafür, dass das Badewasser nie komplett zufriert.

Das Wasser sollte generell nach 1 bis 3 Tagen gewechselt werden. Wenn Sie vor dem Baden duschen, verringert dies die Verunreinigung des Wassers erheblich. Durch den Einsatz chemischer Präparate, wie zum Beispiel Chlor, wird die Haltbarkeit des Wassers auf 1 bis 3 Monate verlängert.

Die Außenseite der Badetonne sollte einmal jährlich mit Holzöl mit UV-Schutz behandelt werden, um ein Vergrauen zu verhindern.

Innen sollte das Badefass regelmäßig mit einem geeigneten Waschmittel ausgebürstet werden, gut gespült werden, und anschließend trocknen lassen. Die entsprechenden Pflegemittel können Sie entweder beim Hersteller Ihrer Badetonne, oder im Internet erwerben. Innen wird der Badezuber nicht behandelt, da das Holz Wasser aufnehmen muss, damit es dichthält.

Wird die Badetonne gut in Schuss gehalten, können Sie von einer durchschnittlichen Lebens- und Nutzungsdauer selbiger von 10 Jahren ausgehen.

Wenn das Naturfass neu ist, oder längere Zeit nicht benutzt wurde, kann es anfangs undicht sein. Ein Aufquellen des Holzes durch Wasser führt dazu, dass der Bottich nicht mehr leckt. Am besten füllen Sie erst einmal 10 cm hoch Wasser ein, und lassen es über Nacht stehen, damit sich der Boden Wasser aufnehmen kann, und die Bretter sich ausdehnen. Am nächsten Tag füllen Sie das Wasser langsam in 10 cm-Schritten nach.

Im Internet gibt viele Angebote, um ein Badefass zu bestellen. Vielleicht haben Sie auch einen Spezialisten für Saunabedarf in der Nähe, bei dem Sie ein Badefass mit Ofen als Ausstellungsstück genau unter die Lupe nehmen können.

Geliefert wird der Badezuber meist als Bausatz, im Lieferumfang inkludiert sollte Folgendes sein: Ofen, Leiter, Sitzbänke, Abdeckplane, Schutzgitter und Ablaufhahn. Der Vorteil eines Bausatzes ist, dass das Badefass auch an schwer zugänglichen Stellen aufgebaut werden kann, wohin man den fertigen Bottich nicht so leicht wuchten kann. Falls Sie eine Montage wünschen, ist das natürlich auch kein Problem. Die Aufbauzeit variiert je nach Bausatz, von zwei Stunden bis ein bis zwei Tage gibt es verschiedene Angaben. Jedenfalls sollten Sie ein bis zwei Personen griffbereit haben, die Ihnen beim Aufbau behilflich sein können.

Überlegen Sie, auf welchem Untergrund der Badezuber stehen soll. Er sollte nämlich unbedingt auf ebenem Boden gerade stehen können. Wenn die Stellfläche des Badefasses zum Beispiel über einer Tiefgarage liegt, sollten Sie sichergehen, dass diese auch entsprechend tragfähig ist. Je nach Größe wiegt eine gefüllte Hot tub aus Holz mindestens 3000 kg. Der Untergrund kann aus Beton, Kies oder einer Pflasterfläche bestehen. Achten Sie auch darauf, dass die Luft unter der Badetonne zirkulieren kann, um einer Schimmelbildung vorzubeugen.

Wie bereits erwähnt, sorgt der Zusatz von z.B. Chlortabletten dafür, dass das Wasser seltener gewechselt werden muss. Eine weitere Möglichkeit ist die Anschaffung einer Sandfilteranlage, welche kleine Schmutzpartikel aus dem Wasser filtert. Sandfilteranlagen, sowie auch Thermometer für das Badefass, Thermo- oder Schutzabdeckungen finden Sie beim Saunaspezialisten, bzw. im Internet.

2 KOMMENTARE

  1. Sehr geehrtes Steda Team,

    ich interessiere mich für ein Badefass mit Ofen. Gibt es auch eine Preisliste für Ihre angebotenen Fässer. Ich dachte an einer Größe von 160-180 cm Durchmesser und einer Kunststoffaustattung von innen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Bettina Buscemi

    • Liebe Frau Buscemi,

      gerne würden wir dies persönlich mit Ihnen besprechen und Sie zum Thema Badefass persönlich beraten. Bitte melden Sie sich doch telefonisch bei uns unter der Nummer: 05903-258930.

      Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Ihr steda-Team

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