Carport mit Pultdach – So muss das!

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© Lev Kropotov - shutterstock.com
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Ein Carport mit Flachdach ist mit Sicherheit der Klassiker. Aber die Variante mit dem sogenannten Pultdach wird immer beliebter, da sie zahlreiche Vorteile bietet.

In diesem Artikel nehmen wir unter die Lupe, was einen Carport mit Pultdach auszeichnet und welche Besonderheiten ihn kennzeichnen.

Was ist ein Pultdach?

Denken Sie mal daran, wie früher Ihr Schulpult (oder das ihrer Eltern?) aussah. Die leicht abgeschrägte Form gibt dem Dach seinen Namen.

Der Carport mit Pultdach ist dabei an der Wand höher, als an der Seite, die vom Haus abgewandt ist. Die Neigung der Dachfläche beträgt dabei in der Regel zwischen 7° und 25°.

Natürlich lässt sich so ein Pultdach auf verschiedenste Weisen umsetzen. Ein freistehender Carport ist ebenso denkbar, wie ein Doppel- oder sogar Reihen-Carport.

Tipp: Bei steda finden Sie Caports mit Pultdächern, die als Fertigbausatz konstruiert sind. So wird der Aufbau einer stabilen Konstruktion kinderleicht und Sie müssen nicht die komplette Statik durchrechnen.

Vorteile vom Carport mit Pultdach

So ein Carport mit Pultdach sieht nicht nur schick aus, sondern bietet auch einige Vorteile.

Ihr Auto steht immer geschützt vor der Witterung und auch der Eingangsbereich zu Ihrem Haus kann überdacht – und damit vor Regen geschützt – gestaltet werden.

Ein Pultdach ist zudem hervorragend dafür geeignet, um eine Solaranlage darauf zu platzieren. Die schräge Fläche bietet sich für Sonnenkollektoren an, die auf diese Weise besonders effektiv funktionieren (sofern die Ausrichtung stimmt!).

Achtung: Die Ausrichtung zur Wetterseite ergibt Sinn, wenn Sie Ihr Fahrzeug vor Wind, herumfliegenden Objekten (Laub, Stöcker, Steine, Äste etc.) und Niederschlag schützen wollen. Dann ist aber eine Einrichtung der Photovoltaikanlage eventuell nicht mehr sinnvoll.

Sehr praktisch ist auch die Tatsache, dass Regen oder sogar Schnee nicht so sehr auf dem Dach zurückbleibt. Bei einem Flachdach müssen Sie den Schnee vom Dach schippen und auch der Regen kann nicht so gut abfließen. Durch die Schräge müssen Sie sich darüber bei einem Carport mit Pultdach weniger Gedanken machen.

Bei der Eindeckung sind Sie genauso flexibel, wie bei einem Carport mit Flachdach. Ton- und Betondachpfannen bieten sich an, Sie können aber auch Bitumenschindel oder Stegdoppelplatten (z.B. aus Polycarbonat) verwenden. Generell gilt, dass Sie sich bei der Gestaltung an Ihrem Haus orientieren sollten, damit der Carport mit diesem letztlich eine optische Einheit mit diesem bildet und nicht als Fremdkörper heraussticht.

Schnee an einer Straße mit einer Schneeschaufel

Tipp: Sie können den Carport mit Pultdach auch begrünen. Die Bepflanzung verleiht Ihrem Außenbereich nicht nur einen natürlichen Look, sondern kann auch Hitze abhalten.

Fazit – Pultdach oder Flachdach?

Letztlich ist die Entscheidung zwischen Pult- oder Flachdach auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Die abgeschrägte Fläche des Pultdaches hält zwar Wind und Wetter ab, bietet den Naturkräften aber auch eine größere Angriffsfläche. Sie sollten daher unbedingt darauf achten, dass der Carport mit Pultdach aus hochwertigem Material gefertigt und widerstandsfähig eingedeckt ist.

Achten Sie zudem unbedingt darauf, dass die nötige Höhe für Ihr Fahrzeug eingehalten wird. Da der Carport abfällt, ist er an der gegenüberliegenden Seite auch deutlich flacher!

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