Carport mit Tor – Ihr Auto sicher hinter verschlossenen Toren im Carport

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Ein Carport unterscheidet sich von einer Garage dadurch, dass es an den Seiten offen ist. Dass dieser Umstand durchaus vorteilhaft sein kann für Ihr Fahrzeug, können Sie in unserem Artikel „Garage oder Carport“ nachlesen. Carports bestehen üblicherweise aus mehreren Pfosten aus Holz oder Alu, Querverbindern und einer Dachabdeckung. Auch an einem Carport können eine oder mehrere Seitenwände angebracht werden, mit Türen oder ohne. Auch der Anbau eines Geräteschuppens ist möglich (Inspirationen hierzu gesucht? Der Artikel „Doppelcarport mit Geräteraum“ hilft weiter).

Der Vorteil, den eine Betongarage unzweifelhaft bietet, ist die Möglichkeit, Ihren Besitz mittels verschließbarem Tor zu schützen. Doch auch wer einen Carport besitzt, muss nicht zwangsläufig auf die Möglichkeit verzichten, seinen Besitz vor Diebstahl, Vandalismus und neugierigen Blicken zu schützen. Bevor Sie sich jedoch in die An- bzw. Umbaumaßnahmen stürzen, sollten Sie sich noch beim zuständigen Bauamt erkundigen, wie es punkto Baugenehmigung ausschaut. Eine einheitliche Aussage, was erlaubt ist und was nicht, lässt sich nicht treffen, da sogar die einzelnen Gemeinden unterschiedliche Regelungen und besondere Bedingungen festgelegt haben.

In der Folge erfahren Sie, welche Torvarianten Ihnen zur Verfügung stehen, wenn Sie Ihren Unterstand zu einem Carport mit Tor aufrüsten möchten.

Sektionaltor:

Am modernsten unter den derzeitigen Toren ist das Sektionaltor einzustufen, dem rechteckige Einzelelemente, die mit einem Gelenkmechanismus verbunden sind, den Namen geben. Und hier sind wir schon bei einem großen Vorteil des Sektionaltors: Es benötigt nämlich keinen Schwenkbereich beim Öffnen. Das Tor wird gerade nach oben hochgezogen und über Führungsschienen unter die Garagendecke gezogen. Das Gewicht des Tors hält eine Torsionsfeder oder seitliche Zugfedern.

Sektionaltore eignen sich besonders, wenn Sie einen großen und/oder hohen PKW besitzen, da nahezu die gesamte Toröffnung genutzt werden kann. Auch vor dem Carport muss man keine Rücksicht auf den Schwenkbereich des Tores nehmen, und so darf auch ein Besucher ohne Probleme knapp vor dem Tor parken.

Sektionaltore bestehen aus Stahlblech, Holz oder Alu und sind ein- oder doppelwandig erhältlich. Doppelwandige Tore bieten erhöhte Wärmedämmung, was von Bedeutung ist, wenn der Carport an das Wohnhaus grenzt, bzw. als Hobbyraum/Werkstatt genutzt wird. Die obersten Elemente eines Sektionaltors kann man zum Lüften einstellen, bzw. für den Einfall von Tageslicht nutzen. Diese Tore können händisch oder elektrisch geöffnet werden. Für die manuelle Öffnung benötigt das Tor einen Griff. Bei einem elektrischen Torantrieb kann es auch per Funk geöffnet werden. Eine mechanische Aufschiebesicherung erhöht den Schutz vor Einbruch und Diebstahl.

carport mit tor in weiß

Weitere mögliche Varianten für Ihren Carport mit Tor:

Schwingtore:

Ein Schwingtor kann absolut problemlos auch nachträglich im Carport eingebaut werden. Das Tor wird einfach seitlich und oben an der Balkenkonstruktion des Carports befestigt, es sind keine Deckenlaufschienen notwendig. Schwingtore sind in vielen verschiedenen Oberflächen möglich, und passen sich so komplett dem Stil des Carports an, ob in Holz, Kupfer, Alu oder Stahl. Schwingtore bieten den Vorteil, dass es eine preiswerte Variante ist, den Carport zu verschließen. Der Nachteil gegenüber z.B. einem Sektionaltor ist, dass es einen gewissen Raum zur Öffnung benötigt, man kann also nicht knapp vor dem Carport parken. Außerdem ist es unmöglich, ein Schwingtor ohne gewissen Lärm zu verschließen.

Holztore:

Wenn Sie die natürliche Optik abseits von Stahl und Alu bevorzugen, empfiehlt sich ein Tor aus Holz. Dennoch müssen Sie sich gewiss sein, dass ein Holztor wesentlich pflegeintensiver ist, da es durch Lackierung, bzw. Lasur von der Witterung und UV-Strahlung geschützt werden muss. Außerdem muss der Carport in der Lage sein, das hohe Gewicht eines Holztores tragen zu können. Beliebte Holzarten für den Torbau sind Kiefer, Buche und Eiche. Holztore sind in vielen verschiedenen Varianten möglich: Als Schwingtor, Sektionaltor, Rolltor, Flügeltor, oder Pendeltor. Es ist außerdem möglich, ein Holztor mit einem Elektroantrieb zu versehen. Eine Alternative, falls das Holztor für Ihren Carport nicht in Frage kommt, wäre ein Garagentor in täuschend echtem Holzdekor.

Deckenlauftore:

Ein Deckenlauftor wird, wie der Name verrät, unter der Decke auf Rollen montiert, und ist auch bestens geeignet für sehr schmale Carports, oder niedrige ohne Sturz. Das Öffnen und Schließen erfolgt sehr leise und die Garagenwände bleiben frei nutzbar. Im Gegensatz dazu steht das Seitenlauftor, bei dem sich der Panzer die Seitenwände entlangschiebt, sodass dort keine Regale etc. Platz finden.

Kastenrolltore:

Bei einem Kastenrolltor befindet sich das aufgerollte Tor in einem geschlossenen Aluminiumkasten. Somit bleibt auch noch der gesamte Deckenbereich zur Nutzung frei. Ein weiterer großer Vorteil ist das geringe Gewicht des Aluminiumrolltors. Außerdem ist es witterungsbeständig, rostfrei und wenig pflegeintensiv.

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