Dachneigung beim Carport – das gilt es zu beachten!

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Nachdem wir der Neigung von Terrassendächern bereits einen informativen Artikel gewidmet haben, geht es nun um die Dachneigung von Carports.

Sogar wenn das Carport ein Flachdach hat, braucht es eine gewisse Neigung, damit das Regenwasser abfließen kann, und so das Dach länger erhalten bleibt. Ansonsten ist die Dachneigung von der vorliegenden Dachform und der Dacheindeckung abhängig.

Der Grundgedanke bei der Anschaffung eines Carports, bzw. Doppelcarports ist meistens jener, die darunter geparkten Fahrzeuge vor Hagel, Regen, Schnee und Co. zu schützen. Dies gelingt natürlich nur, wenn die Dachneigung des Carports auch zuverlässig Regen, Schmelzwasser etc. ableitet.

Entwässerungssystem für das Carport

Neben Regenwasser und Schnee kommt auch noch das Kondens- und Abtropfwasser des Autos hinzu, welches vom Carport weggeleitet werden muss. Je nach Art des Daches gibt es dazu verschiedene Lösungsmöglichkeiten:

Bei einem Flachdach ist die Entwässerung sehr einfach, es empfiehlt sich ein Gulli auf dem Dach, wo mittels Dachrinnensystem in eine Regentonne oder eine Sickergrube abgeleitet wird. Optisch fällt nur das Fallrohr ins Auge, und das aufgefangene Wasser in der Tonne kann zur Gartenbewässerung verwendet werden. Wenn das Wasser auf dem Grundstück versickern soll, muss dieses auch über eine entsprechende Größe verfügen.

Trotz des Flachdachs sollten Sie auf eine Dachneigung von mindestens 2 % keinesfalls verzichten. Selbiges gilt für die Dachneigung von Gründächern, wenn es sich um ein begrüntes Flachdach handelt. Die Drainage von Gründächern wurde ebenfalls bereits in unserem steda-Magazin thematisiert.

Neigung nicht nur am Dach notwendig

Dass Regenwasser von der Dachkonstruktion ablaufen muss, leuchtet ein, doch darf auch auf das Wasser am Autostellplatz, abtropfbedingt oder Kondenswasser, nicht vergessen werden.

Auf einem lockeren Boden aus Kies kann das Wasser versickern, auf einem festen Untergrund aus Beton sollte ebenfalls ein Gefälle von 1 % eingeplant werden, damit sich keine Pfützen bilden.

Carport mit Pultdach – attraktiv und belastbar

Diese Variante wird meistens bei Carports gewählt, die an das Wohnhaus angebaut sind. Hier dienen sie nämlich oft auch der Eingangsüberdachung, oder für den Aufbau einer Solaranlage. Die Neigung bei einem Carport mit Pultdach sollte zwischen 7 und 25 ° liegen, abhängig von der Eindeckung. Üblicherweise werden Dachpfannen aus Ton oder Beton, bzw. Bitumenschindel verwendet, auch Stegdoppelplatten kommen zum Einsatz.

Besonders tragfähig: Satteldachcarports

Während es für manche schlichtweg die ansprechende Optik ausschlaggebend ist, so wird mancherorts ein Sattel- oder Spitzdach sogar vom Bauamt vorgeschrieben. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die hohe Tragfähigkeit des Daches, was in Gegenden mit hoher Schneelast besonders von Bedeutung ist. Eine Dachneigung von 15 bis 25 ° wird für ein Carport mit Satteldach vorgeschrieben.

Exklusiv und aufwändig: Carport mit Walmdach

Stadtvillen, Pavillons und Häuser im mediterranen Stil werden oftmals mit einem Walmdach versehen. Während ein Satteldach aus zwei Dachflächen besteht, bilden beim Walmdach vier Dachteile die Dachfläche. Als Dachneigung werden ebenfalls 15 bis 25 ° empfohlen.

dachrinne an einem carport aus kupfer

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Sind Sie sich noch unsicher, was die Anschaffung eines Carports betrifft? Dann stöbern Sie doch ein bisschen im steda-Magazin, da finden Sie zum Beispiel diesen Artikel: http://so-muss-das.steda-online.de/garage-oder-carport/.

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