Dachrinnen Materialien – die Vor- und Nachteile

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Kupfer-Dachrinne montiert
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Der Dachrinne kommt eine besondere Bedeutung bei der Dachentwässerung von Carports, Gartenhäusern und Terrassenüberdachungen zu. Sie sorgt dafür, dass sich das Regenwasser sammeln und schließlich über ein Fallrohr ablaufen kann.

Verschiedene Materialien kommen zur Herstellung von Dachrinnen infrage. Besonders beliebt sind Modelle aus Kunststoff, Aluminium, Zink oder Kupfer. Dachrinnen aus diesen Materialien finden Sie natürlich bei steda im Online Shop!

In diesem Artikel nehmen wir die Besonderheiten und Vorzüge der unterschiedlichen Varianten genau unter die Lupe.

Dachrinnen aus Kunststoff

Terrassenüberdachung mit Kunststoff DachrinneWer seine Dachrinne selbst anbringen möchte, ist mit einem Modell aus Kunststoff bestens beraten. Die einzelnen Elemente sind besonders leicht und können in der Regel einfach zusammengesteckt werden. Besondere Fertigkeiten bei der Installation werden daher nicht vorausgesetzt. Darüber hinaus sind Dachrinnen aus Kunststoff recht kostengünstig und in verschiedenen Farben verfügbar.

Ein Nachteil von diesem Dachrinnen-Material ist unter Umständen der nicht ganz so edle Eindruck, der durch sie vermittelt wird. Zudem ist Kunststoff aus ökologischen Gesichtspunkten eher mit Makeln behaftet.

  • Einfache Montage möglich
  • Günstig in der Anschaffung
  • Niedriges Gewicht der Dachrinne
  • Hohe Vielfalt an Farben
  • Nicht sehr hochwertige Optik
  • Ökologische Unverträglichkeit

Dachrinnen aus Aluminium

Terrassenplatten dunkelAls Material für Dachrinnen ist Aluminium sehr beliebt. Viele verschiedene Farbtöne sind möglich – natürlich kann die Dachrinne aber auch in klassischem Silber gehalten werden. Ein großer Vorteil ist die lange Beständigkeit des Materials.

Da sich Aluminium nicht löten lässt, werden die Rinnen genietet und mit Silikon abgedichtet. Die Montage muss daher in der Regel durch einen Experten erfolgen. Zudem ist eine Wartung der abgedichteten Fugen regelmäßig vonnöten, um der Bildung von undichten Stellen entgegenzuwirken.

  • Hochwertige Optik
  • Verschiedene Farbtöne möglich
  • Besonders langlebig
  • Nicht so einfach zu montieren
  • Erfordert regelmäßige Wartung

Dachrinnen aus Zink

Das am häufigsten eingesetzte Material für Dachrinnen ist vermutlich Zink. Mit Sicherheit ist hierfür vor allen Dingen das exzellente Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Werkstoffes verantwortlich. Dachrinnen aus Zink sind vergleichsweise kostengünstig und halten oft mehrere Jahrzehnte.

Nachdem Zink-Dachrinnen einige Zeit lang der Witterung ausgesetzt waren, können Sie in einer Farbe der Wahl angestrichen werden. Verzichtet man darauf, bildet sich eine Patina auf der Oberfläche.

Auch die Umweltverträglichkeit von Zink ist hervorzuheben. Die Recyclingquote von Zink liegt bei 95%. Somit kann die Entsorgung am Ende der Nutzungsdauer mit gutem Gewissen erfolgen.

Einziger Nachteil von Dachrinnen aus Zink ist die etwas komplexe Montage. Die Dachrinnen werden gelötet und damit passgenau in Form gebracht. Dies erfordert die Hand eines Fachmannes.

  • Optisch ansprechendes Material
  • Farbe nach Wahl kann aufgetragen werden
  • Günstig in der Anschaffung
  • Lange zu erwartende Nutzungsdauer
  • Passgenaue Montage möglich
  • Installation sollte von einem Fachmann durchgeführt werden

Dachrinnen aus Kupfer

Kupfer hat ebenfalls einen wichtigen Stellenwert als Material für Dachrinnen. Mit der Zeit verfärbt sich Kupfer durch die Bewitterung grünlich. Durch eine entsprechende Pflege kann dem entgegengewirkt werden – es sei denn, man findet den Grünton ohnehin optisch ansprechend und möchte diesen beibehalten.

Achtung: Aus der Rinne tropfendes Wasser kann auf dem Boden grüne Spuren hinterlassen. Diese können aber in der Regel einfach entfernt werden, wenn nicht zu lange gewartet wird.

Etwas eingeschränkt sind die Kombinationsmöglichkeiten von Kupfer mit anderen Materialien. Besteht die Rinne aus Kupfer und das Fallrohr aus Zink, könnte das zu einer Korrosion des Fallrohres führen, da die Kupferionen mit dem Zink chemisch reagieren und einen Verwitterungsprozess in Gang setzen. Zudem ist die Montage ebenfalls eine Sache für den Fachmann.

Ähnlich wie Zink ist auch Kupfer recyclebar. Allerdings sind Kupferrinnen im Prinzip eine Installation für die Ewigkeit. Der Verschleiß ist extrem gering, sodass ein Austausch selten notwendig ist.

  • Robustes und hochwertiges Material
  • Sehr beständig und langlebig
  • Kupfer lässt sich gut recyclen
  • Optimal passende Montage möglich
  • Hinterlässt ggf. grüne Spuren auf dem Boden
  • Nicht gut mit Zink-Rohren kombinierbar
  • Anbringung erfordert fachkundige Hilfe

Noch Fragen?

Wir hoffen, wir konnten Ihnen die Vor- und Nachteile von den verschiedenen Dachrinnen Materialien nahe bringen. Sollten sie noch offene Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

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