Duschwand aus Glas – Das gilt es zu beachten!

0
2547
Duschwand aus vsg sicherheitsglas
© Shutterstock - Photographee.eu
Advertisement

In den meisten modernen Badezimmern darf eine Dusche aus Echtglas nicht fehlen. Verständlich, sorgt sie doch für ein Gefühl der Weite und macht auch kleine Badezimmer optisch größer. Oftmals wird für eine größere Dusche auch auf eine Badewanne verzichtet, und diese dafür mit XXL-Duschköpfen und sonstigem Zubehör erstklassig ausgestattet.

Ein wahrer Segen sind Badewannenaufsätze aus Einscheibensicherheitsglas, wenn in Badezimmern zwar eine Badewanne vorhanden ist, aber kein Platz für eine Dusche bleibt. Als Abtrennung, wenn in diesen Badewannen geduscht wird, findet sich meist ein Duschvorhang, der entweder am Körper klebt oder das halbe Badezimmer flutet, weil er nicht dicht hält. Dieser Badewannenaufsatz kann aus einer einzelnen Glasscheibe bestehen, die an der Wand montiert wird, oder mehrteilig sein im Sinne von Badewannenfaltwänden.

Wie findet man die geeignete Duschwand aus Sicherheitsglas?

Zuerst müssen Sie sich entscheiden, ob Ihre Glaswand rahmenlos, teilgerahmt oder gerahmt sein soll. Optisch sehr ansprechend ist auf jeden Fall die rahmenlose Variante, die aber auch sehr passgenau ausfallen muss, damit sie dicht ist. Bei der teilgerahmten Variante können Profile beim Wandanschluss kleinere Unebenheiten ausgleichen. Bei der gerahmten Version sind alle Kanten mit Rahmen umschlossen, was ihnen einen guten Schutz bietet, aber optisch nicht ganz so ansprechend wirkt.

Die nächste Entscheidung, die fallen muss, ist, ob Ihre Dusche eine Tür haben soll. Duschen ohne Tür setzen sich immer mehr durch, da die Schimmelgefahr geringer ist, und auch barrierefreies Duschen wesentlich leichter fällt. Reinigen lassen sie sich auch leichter. Für eine Duschtür spricht natürlich der Schutz vor Spritzwasser und Zugluft…

Haben Sie sich für die Variante mit Tür entschieden, gilt es noch, diese auszuwählen. Maßgeblich dafür ist sicher auch die Raumgröße des Badezimmers. Dreh- oder Falttüren eigenen sich gut für kleine Bäder und Duschen, während eine Pendeltür mehr Platzbedarf braucht. Schiebetüren eignen sich sowohl für kleine, als auch große Duschen.

Duschwand aus Sicherheitsglas

Aus welchem Glas besteht die Duschwand?

Üblicherweise bestehen Glasduschen aus Einscheibensicherheitsglas, möglich sind auch Glaswände aus VSG (Verbundsicherheitsglas). Hieraus bestehen dann Duschabtrennungen, Duschkabinen, Duschwände oder Badewannenaufsätze.

Bei letzterem sind 2 Glasscheiben mittels Folie miteinander verklebt, und bieten so einen besonderen Schutz vor Splittern, sollte die robuste Scheibe dennoch zu Bruch gehen. Einscheibensicherheitsglas zerbricht in winzige Krümel, an denen Schnittverletzungen unwahrscheinlich sind.

Sie können beim Sicherheitsglas eine matte oder klare Variante wählen, auch bei der klaren Variante kann nachträglich noch eine Folie als Sichtschutz appliziert werden. Beim matten Glas ist auch oft nur der mittlere Teil der Glaswand matt überzogen. Möglich ist auch ein Strukturglas, zum Beispiel mit tropfenförmiger Oberfläche.

Zur Erleichterung beim Putzen können Sie sich für eine beschichtete Version des Glases entscheiden, diese bietet einen besseren Schutz vor Schmutz und Kalk als das unbeschichtete Glas.

Apropos Putzen: Bitte niemals eine Duschwand aus Glas mit scharfen Reinigungsmitteln oder gar Stahlwolle bearbeiten. Am besten ist, gleich nach dem Duschen den Abzieher verwenden, so hat man kaum Ärger mit Kalkflecken.

Eine Glasduschwand montieren

Eine Möglichkeit, wie Sie schnell und unkompliziert zu passgenau zugeschnittenem Verbundsicherheitsglas kommen, ist der Onlineshop von steda.

Ob Sie die Glasdusche dann allerdings selbst montieren, oder einen Fachmann zu Rate ziehen, ist eine Frage der Erfahrung. Wie bereits erwähnt, verzeiht vor allem die rahmenlose Variante von Glaswänden nicht die kleinste Ungenauigkeit, sonst hält sie nicht mehr richtig dicht. Mit Profilen lassen sich leichter kleinere Unebenheiten ausgleichen.

Da diese Profile meist auf Fliesen montiert werden, ist es wichtig zu wissen, wie dahinter die Leitungen verlaufen, damit Sie nicht aus Versehen in eine Wasserleitung bohren. Klopfen Sie auch die Fliesen vorsichtig ab, um sicherzugehen, dass sich dahinter keine Hohlräume befinden. Wenn Sie bezüglich der Leitungen unsicher sind, erhalten Sie im Fachhandel sogenannte Leitungssuchgeräte.

Auch beim Bohren in Fliesen gilt es, sehr umsichtig zu arbeiten, damit kein Sprung entsteht. Auf jeden Fall muss das Schlagwerk des Bohrers ausgeschalten sein, die Drehzahl nur sehr gering eingestellt sein, bestenfalls verfügen Sie über einen Fliesenbohrer. Am besten überkleben Sie die zu bohrende Stelle mit einem breiten Stück Klebeband, das reduziert die Gefahr eines Sprunges. Fangen Sie mit einem kleinen Bohrer an, und arbeiten Sie sich mit größeren vor. Anschließend können Dübel und Profile montiert werden. Auch beim Schrauben der Profile empfehlen wir die Verwendung eines Schraubenziehers statt dem Akkuschrauber, damit hat man mehr Gefühl und kann Schäden vermeiden.

Als nächstes geht es an den Einbau von Duschtrennwand und den Türen, dieser Vorgang ist natürlich komplett abhängig von dem gewählten Modell. Zu guter Letzt muss die Dusche noch mit Silikon abgedichtet werden.

Im Zweifelsfall sollte jedoch ein Profi diese Arbeiten ausführen, damit sichergestellt ist, dass die neue Dusche auch stabil und dicht ist.

Advertisement

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

*