Erhöhte Terrassen – das sind die Vorteile und Mehrwerte

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Hochterrasse mit Treppe zum Garten verbunden
© Shutterstock - Photographee.eu

Wenn das Erdgeschoß des Hauses höher liegt, hat man entweder die Möglichkeit, den Höhenunterschied mittels Treppenstufen auszugleichen, oder man entscheidet sich für eine erhöhte Terrasse. Auch wenn für eine Hochterrasse ein paar Überlegungen mehr notwendig sind, so werden Sie die Vorteile der Errichtung später bestimmt überzeugen.

Ein solches Bauvorhaben sorgt selbstverständlich auch für einen entsprechenden Kostenaufwand, wenn Sie allerdings handwerkliches Geschick besitzen, lassen sich die Kosten deutlich minimieren. Bauanleitungen finden Sie sogar als Video im Internet, zum Beispiel auf youtube. Steda versucht heute, Sie bei dem Bau Ihrer erhöhten Terrasse ein wenig zu unterstützen.

Das gilt es zu beachten!

Wenn Sie den Bau einer Hochterrasse planen, so sollte Sie der erste Weg zum zuständigen Bauamt führen, denn üblicherweise ist ab einer Höhe von 50 cm eine Baugenehmigung notwendig. Da eine Hochterrasse unter freitragende Konstruktionen fällt, ist laut Bauvorschrift die Ausstattung mit einer Treppe samt Handlauf und einem rundumführenden Geländer notwendig.

Mit einer Hochterrasse, die auf Stelzen erbaut ist, kann man bequem auf ebener Fläche direkt an das Fußbodenniveau des Hauses anschließen. Sollten Sie in einer hochwassergefährdeten Gegend wohnen, hat die Entscheidung zum Bau einer erhöhten Terrasse auch einen praktischen Grund. Nachdem Starkregen und Hochwasser immer öfter zum Alltag in Deutschland zu gehören scheinen, bietet ein Freisitz vor dem Haus Schutz vor Schäden durch Wasser und Schlamm.

Der Platz unter dem Terrassendeck eignet sich hervorragend als Stauraum: Wenn Sie also noch keinen Geräteschuppen, Gartenhaus etc. haben, wo Rasenmäher, Schubkarre und andere sperrige Dinge ihren Platz finden, ist dieser Platz optimal. Für besseren Diebstahlschutz empfiehlt es sich, einen Gartenschrank oder ähnliche sichtgeschützte, abschließbare Ordnungssysteme einzubauen.

Bei einer erhöhten Terrasse müssen Sie sich nicht den Kopf zerbrechen, wie man das Regenwasser ableitet, da es einfach durch die Fugen abläuft. Zudem ist das Terrassenholz besser durchlüftet, was auch für haltbare Harthölzer wie Bangkirai von Vorteil ist. Unterm Strich lässt sich sagen, dass eine aufgeständerte Terrasse haltbarer ist als eine Terrasse im Terrainbereich. Wenn Kinder in Ihrem Haushalt leben, werden diese begeistert sein von den Spielmöglichkeiten, die eine erhöhte Terrasse bietet. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Einbau einer Rutsche?

Für die Stelzen der Unterkonstruktion wird am häufigsten Stahl, bzw. stabile Kanthölzer verwendet. Auf jeden Fall wird ein stabiles Fundament benötigt. Dazu muss ein Loch ausgehoben werden, welches zuerst mit Sand für einen ebenen Untergrund, und anschließend mit Schotter, bzw. Splitt für die Drainage aufgefüllt wird. Anschließend wird betoniert, für die Befestigung der Stützpfosten müssen spezielle U-Profile im Fundament verschraubt werden.

Für das Lattengerüst sollten sie sich für qualitativ hochwertiges Holz entscheiden, entweder stabiles Bangkirai-Holz aus Südostasien, oder thermisch modifiziertes Holz aus heimischen Wäldern. Alternativ besteht die Möglichkeit, ein Holz-Kunststoff-Gemisch namens WPC einzusetzen. Damit die Witterungsbeständigkeit der Holzterrasse erhöht wird, sollte sie anschließend imprägniert werden. Auch über die Jahre benötigt Holz Pflege in Form eines neuen Anstrichs oder einer neuen Lasur. Wenn Ihnen das zu aufwändig ist, sollten Sie sich für eine pflegeleichte Metallkonstruktion entscheiden.

Bei der anschließenden Überlegung den Bodenbelag betreffend empfehlen wir Ihnen einen Abstecher zum steda Online-Shop. Hier finden Sie eine große Auswahl verschiedenartiger Terrassenplatten für jeden Geschmack: Betonplatten, Natursteinplatten, keramische oder Polygonalplatten. Außerdem gibt es noch nützliche Infos zum Thema in unserem steda-Magazin, z.B. hier: http://so-muss-das.steda-online.de/terrassenplatten/.

Bei einfachen erhöhten Terrassen, wo nur Erde angeböscht wurde, um das Gefälle auszugleichen, sieht ein Steingarten toll aus. Die vorher kahl wirkende Terrasse kann binnen kurzer Zeit zu einem ansprechenden Blickfang werden. Noch unsicher, wie das funktionieren soll? Steda kann helfen: http://so-muss-das.steda-online.de/steingarten/.

Ein gemütliches, mediterranes Ambiente bekommt Ihr Freisitz, wenn er mit einer Holzpergola überdacht wird. Wilder Wein oder Efeu, die sich den Pfosten emporranken, sorgen für Urlaubsfeeling.

Auch mit Blumenkästen bieten sich viele Möglichkeiten der Terrassengestaltung an: Egal, ob ein buntes Blütenmeer, frische Kräuter, süße Erdbeeren oder knackige Cherrytomaten angepflanzt werden, Blumenkästen als Randbegrenzung und Sichtschutz sind immer ideal. Wenn es der Platz auf der Terrasse zulässt, können Sie auch ins Auge fassen, ein Hochbeet anzulegen.

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