Gartenhaus aus Metall – Das gilt es zu beachten

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Gartenhäuser aus Metall finden zunehmend in vielen Gärten ihren Platz und das aus gutem Grund. Sie zeichnen sich durch bestimmte Eigenschaften aus, die sehr nützlich sein können und im Gegensatz zu Holz oder Kunststoff klare Vorteile haben. Dabei kommt ihnen der Regel eine bestimmte Funktion zu. Wer sich ein solches Modell anschaffen möchte, sollte bestimmte Aspekte kennen und beachten.

Auch wenn steda diese spezielle Art von Gartenhäusern nicht anbietet, möchten wir Sie an dieser Stelle über die Vor- und Nachteile von Gartenhäusern aus Metall informieren!  

Eigenschaften und Merkmale

Metall hat eine kühle Ausstrahlung. Häuser aus diesem Material zeigen auf den ersten und zweiten Blick eine assoziativ technische Optik, die anders bei Holz oder Mauerwerk nicht zum harmonischen Aufenthalt einlädt. Sie bestehen je nach Anspruch, Qualität und Ausführung in der Regel aus Aluminium, feuerverzinktem Stahl oder Blech. Die Materialien beweisen sich vor allem durch ihre hohe Stabilität und sehr lange Haltbarkeit über Jahrzehnte hinweg. Umwelteinflüsse wie Insektenbefall oder Pilzbefall sind kein Thema. Mit pulverbeschichtetem Aluminium oder feuerverzinktem Stahlblech ist es feuerfest, sehr lange haltbar und formstabil.

Im Gegensatz zu Holz arbeitet dieser Werkstoff nicht und verändert auch nicht seine Form. Durch die entsprechende Behandlung ist es resistent gegen Feuchtigkeit, Wind und Wetter sowie Korrosion. Ebenso haben Kratzer und Rost keine Chance. Ihre Wetterbeständigkeit und sehr lange Lebensdauer, ohne dabei Alterserscheinungen aufzuweisen, machen metallene Schuppen zu einer nützlichen und rentablen Anschaffung. Der Pflegebedarf oder eine notwendige Instandhaltung beläuft sich auf ein Minimum, sodass diese Konstruktion kaum Arbeit macht. Es reicht vollkommen aus das Gebäude ab und an mit einem feuchten Tuch unkompliziert zu reinigen.

In Schuppen sind aufzubewahrende Objekte sicher geschützt. Die Stabilität und Standfestigkeit und Wetterbeständigkeit eines solchen Gebäudes beherbergt die verschiedensten Utensilien das ganze Jahr über, gleich ob es sich um heiße Sommer oder frostige schneereiche Winter handelt.

Diese Modelle sind so beschaffen, dass man sie nicht aufwendig streichen muss, sondern in ihrer glänzenden oder matten metallischen Naturfarbe belassen kann, ohne, dass dies Auswirkungen auf die Substanz hat. Allerdings sind sie auch in den verschiedensten Farben und Designs erhältlich, sodass es dem Stil des Hauses oder der Umgebung im Garten optimal und harmonisch angepasst werden kann. Oftmals stellt es sogar einen attraktiven Blickfang dar. Wer ein Bauwerk aufgrund seiner materiellen Vorteile bevorzugt, jedoch auf eine natürliche Ausstrahlung nicht verzichten möchte, für den gibt es auch Gebilde in einer Holzoptik.

Ideale Einsatzmöglichkeiten

Metallene Baulichkeiten werden in der Regel als kleines oder mittelgroßes Gebäude zur Aufbewahrung von Werkzeugen, Maschinen, Fahrrädern oder Gartengeräten konzipiert und angeboten. Zum gemütlichen Aufenthalt sind sie eher ungeeignet, da sie weder ein harmonisches Ambiente noch geeignete klimatische Bedingungen bieten. Allerdings gibt es auch wahre moderne Designergartenhäuser, die auch für einen Aufenthalt konstruiert und eingerichtet sind. Im Innenraum sind sie oft mit praktischen Regalen und Zubehör ausgestattet, sodass eine optimale Aufbewahrung der Geräte, Elektronik oder Werkzeuge gewährleistet ist.

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© kryzhov – shutterstock.com

Ein Gebilde muss jedoch nicht nur als Geräteschuppen fungieren. Ebenso werden sie auch als Gewächshaus in Verbindung mit Glas hergestellt. Das Metall bildet hier mit seinen hervorragenden Eigenschaften als robuste, starke, widerstandsfähige, langlebige und pflegeleichte Konstruktion das Rahmen- und Grundgerüst, welches mit geeigneten Glaseinlagen rundherum Licht und Wärme durchlässt. Ist ein solches Gewächshaus entsprechend groß und geräumig, kommt es einem einladenden Wintergarten gleich, der auch zur kalten Jahreszeit einen attraktiven Aufenthalt bietet. In diesem Fall bietet es eine optische und natürliche Attraktivität im Garten.

Was es zu beachten gilt

Bei der Anschaffung ist stets auf Qualität zu achten. Die Metalle müssen entsprechend beschichtet sein. Bei Stahl und Blech wird die Oberfläche in einem aufwendigen Verfahren mit Zink beschichtet, während Aluminium hochwertig pulverbeschichtet sein muss. Durch die Beschichtung ist das Metall Wasser abweisend und damit auch das gesamte Gartenhaus vor Feuchtigkeit, Rost und Korrosion geschützt. Soll ein Gebäude aus Aluminium in einer Region mit besonders salzhaltiger Luft, wie es in Küstennähe der Fall ist, oder in Gegenden mit starken Emissionen aufgebaut werden, ist es zu empfehlen, auf eine zusätzliche Spezialbehandlung wie eine „Voranodisation“ zu achten.

Mit speziellen Lackierungen kann das Material zusätzlich vor Kratzern oder Einkerbungen geschützt werden. Es ist auch zwingend darauf zu achten, dass die Verbindungsstücke wie Schrauben, Scharniere und sämtliche Teile, die mit dem Metall in direktem Kontakt stehen, aus rostfreiem Edelstahl beziehungsweise aus einem kompatiblen und korrosionsbeständigen Metall gefertigt sind. Für ein einfaches kleines Gartenhaus aus Metall reicht in der Regel ein Punktfundament, auf das ein spezieller Metallrahmen aufgesetzt wird beziehungsweise ein Fundament mit Metallprofilen vollkommen aus. Sehr gute Hersteller für hochwertige Gartenhäuser aus Metall sowie Zubehör sind beispielsweise Finnhaus, Biohort oder Tepro.

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