Gartenhaus ohne Fundament – Eine gute Idee?

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2008
gartenhaus mit veranda modell toskana
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Viele Gartenbesitzer wollen heute einen ökologischen Garten und denken daher über die Alternativen zu einem gewöhnlichen Fundament nach. Doch ist ein Gartenhaus ohne ein Fundament in seiner Tragfähigkeit nicht zu sehr eingeschränkt und verliert somit seine nötige Stabilität?

Ein Gartenhaus kann Vieles beherbergen. Über Werkzeug, Outdoor-Spielzeug des Nachwuchses, über Gartengeräte und Fahrräder. Aber Gartenhäuser können natürlich auch als gemütlicher Aufenthaltsort dienen und mit Mobiliar, wie Tischen, Stühlen, einem Kühlschrank und dergleichen ausgestattet sein.

Hierzu ist eine absolute Zuverlässigkeit der Standfestigkeit von Nöten. Ist es daher empfehlenswert, gänzlich auf ein Fundament zu verzichten oder gibt es hier sogar unterschiedliche Varianten, für die nicht unbedingt eine komplette Betonplatte angelegt werden muss?

Standfestigkeit und Zuverlässigkeit

Das zukünftige Gartenhaus sollte in jedem Fall ein Fundament besitzen. Hierbei sollte allerdings auf ein geeignetes Fundament Wert gelegt werden. Die vier Grundarten der Fundament-Errichtung sind:

  • Punktfundament
  • Streifenfundament
  • Plattenfundament
  • Bodenplatte

Zwischen diesen vier Varianten kann nun, je nach Bauart und Größe des Gebäudes und den Anforderungen, die an das Gartenhaus gestellt werden, das passende Modell gewählt werden. Weitere Informationen über die verschiedenen Fundament-Arten sowie Wissenswertes über das Gartenhaus Fundament finden Sie in folgendem Beitrag:

Das Fundament fürs Gartenhaus selber legen – Was gilt es zu berücksichtigen?

Die Ökologie spielt, wie anfangs schon erwähnt, bei vielen Eigenheimbesitzern eine große Rolle und wird immer mehr zum Trend. Die ökologischsten Fundamentarten sind hierbei aber immer noch das Streifen- und das Punktfundament.

Beim Plattenfundament entstehen hohe Materialkosten und beim Anliefern des Betons kann es zu Schwierigkeiten kommen. Zudem muss viel Beton verwendet werden, was nicht dem ökologischen Gedanken entspricht.

Mit wesentlich mehr Aufwand verbunden, dafür aber umweltfreundlicher sieht es beim Punktfundament aus. Dort muss eine frostsichere Tiefe von 80 cm erreicht werden, um das Sprengen des Betons zu vermeiden. Hierbei liegt der Fokus auf den Außenwänden, die durch einen Graben, der betoniert wird, noch verstärkt werden.

Eine Empfehlung wäre hier das klassische Punktfundament, welches durch einzelne sogenannte Stempel seine Beständigkeit bekommt. Diese Art des Fundaments sollte allerdings nur auf einer Fläche angewendet werden, welche ohne Begradigung auskommt und die gleiche Bodenbeschaffenheit aufweist.

Ohne ein solides Fundament geht es nicht

Abschließend ist zu sagen, dass ein Fundament für einen sicheren und verlässlichen Halt der Wände und des gesamten Hauses notwendig ist. Ohne ein passendes Fundament können durch Witterung, wie Regen und kalte Temperaturen in Herbst und Winter langfristig Schäden am Gartenhaus entstehen. Um den Gefahren des schnelleren Verfalls und somit einer kürzeren Nutzung entgegen zu wirken, ist ein Gartenhaus ohne Fundament nicht zu empfehlen.

Schließlich sorgt ein gut geplantes Fundament für eine lange Nutzung des neu errichteten Gebäudes, sorgt für die erforderliche Stabilität und bildet eine gute Basis um die Lasten, die auf dem Gartenhaus liegen, ideal verteilen zu können.

Ein Fundament muss das gesamte Gewicht des Bauwerks tragen. Alle horizontalen und vertikalen Lasten müssen sicher und ohne Setzungen, also dem Einsinken des Bauwerks in den Boden abgeleitet werden. Hierbei muss auf die mögliche Tragfähigkeit und Belastung des Gartenbodens geachtet werden. So kann lange von dem selber gebauten Gartenhaus profitiert werden und die Voraussetzung für einen erfolgreichen und langen Stand des Hauses sind gegeben.

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