Gartenhochzeit – Ein unvergessliches Fest im eigenen Garten

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Hochzeit im Garten mit weißen Stuhlhussen
© Shutterstock - jaboo2foto

Die Sommermonate bedeuten wieder Hochsaison für Heiratswillige. Manch eine(r) träumt dabei von einer richtig romantischen Zeremonie mit Blumenduft unter freiem Himmel. Wieder andere überlegen, an welchem Ende sich am besten Kosten einsparen lassen. Und dann kommt die Idee auf, warum denn nicht im eigenen Garten/im Garten der Eltern/Schwiegereltern eine Gartenhochzeit feiern? Wenn die Planung stimmt, wird die Hochzeit in vertrauter, entspannter Umgebung zu einem unvergesslichen Event. Wir haben einiges an Tipps und Infos für Sie zusammengetragen, damit Sie in Ruhe entscheiden können, ob eine Gartenhochzeit das Richtige für Sie ist.

Realistische Planung:

Wie viele Personen passen in Ihren Garten, und wie viele Gäste werden zu Ihrer Trauung erwartet? Eignet sich der Garten von der Infrastruktur für eine Gartenhochzeit? Wie lautet der Plan B bei Schlechtwetter? Da das Wetter in Deutschland auch im Sommer meistens unberechenbar ist, sollte unbedingt eine Ausweichmöglichkeit zur Verfügung stehen für Regengüsse, Gewitter etc. Selbiges gilt, falls gnadenlose Hitze und sengende Sonne vorherrschen sollten. Dann eignen sich Zelte, Gartenpavillons, Terrassenüberdachungen, aber auch das Carport kann möglicherweise als Schutz dienen. Auch einen/mehrere Standheizer zu mieten, wäre eventuell kein Fehler.

Wie funktioniert das mit den Toiletten? Viele Gäste auf einer fröhlichen Feier, auf der ziemlich sicher der eine und andere gute Tropfen fließen wird, lassen sich wahrscheinlich nicht in den hauseigenen Toiletten abfertigen. Zu diesem Zweck sollten Sie rechtzeitig ausreichend mobile Toiletten mieten. Ein Toilettenwagen ist auf einer Hochzeit optisch auf jeden Fall die elegantere Variante als das gute, alte Dixi-Klo.

Ist die Stromversorgung gewährleistet? Bei einer Gartenhochzeit wollen jede Menge Lampen, Lautsprecher und anderes Equipment versorgt werden, dafür benötigen Sie wahrscheinlich auch ziemlich viel Verlängerungskabel.

Hochzeitsdeko und eine standfeste Braut…

Bei der Hochzeitsdeko kann man sich bei einer Gartenparty DIY-mäßig so richtig austoben. Lampions, Girlanden, Lichterketten, Spruchbänder von Baum zu Baum, jede Menge Luftballons – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Windlichter dürfen natürlich nicht fehlen, wenn ein Teich vorhanden ist, sehen auch Wasserlichter toll aus. Blumenkränze und –girlanden verpassen der Hochzeit einen Touch von Vintage. Vielleicht steht die Gartenhochzeit auch unter einem bestimmten Motto, zu dem die Deko passen soll? Jede Menge Inspiration findet sich dazu natürlich auch im Internet.

Bei einer Hochzeit im Freien gilt es natürlich auch die Bodenbeschaffenheit zu beachten. Hochhackige Schuhe und Rasen sind keine optimale Kombination, und die Braut sollte sich nicht an ihrem schönsten Tag eine Knöchelverletzung holen. Somit muss man sich mit einem gut platzierten Teppich, Steinen, Platten oder sonstigem behelfen. Als Tanzfläche ist auch eine Terrasse besser geeignet, als der Rasen.

Auch wenn Tische und Stühle draußen aufgestellt werden, sollten Sie immer darauf achten, dass alles fest und ohne zu wackeln steht. Mobiliar gibt es, sollte nicht ausreichend vorhanden sein, natürlich auch für diesen Anlass zu mieten, ebenfalls wie Tisch- und Stuhlhussen zur Verschönerung. So kann man auch aus alten Biertischen noch einen Hingucker zaubern.

Essen und Musik bei der Gartenhochzeit:

Bei einer größeren Gruppe empfiehlt sich auf jeden Fall ein Catering. Wenn Sie über einen Gartenpavillon verfügen, kann dieser zum Beispiel zur Candybar umfunktioniert werden, wo die Hochzeitstorte angeschnitten wird. Bei einer Hochzeit im kleinen Kreis kann beispielsweise auch ein BBQ stattfinden, jedoch sollten nicht die Brautleute für die Grillparty verantwortlich sein müssen. Jedenfalls sollten Möglichkeiten vorhanden sein, dass das Essen einen geschützten Platz erhält, und auch genügend Getränke eingekühlt werden können.

Dann wäre da noch die Frage der Unterhaltung zu klären. Am besten ist natürlich, wenn die Nachbarn zu den geladenen Gästen der Gartenhochzeit gehören, dann kann die Musik nämlich auch zu später Stunde noch aufgedreht sein/spielen. Ansonsten muss nämlich ab 22 Uhr darauf geachtet werden, dass die Lärmbelästigung nicht Oberhand gewinnen.

steda wünscht Ihnen eine unvergessliche Traumhochzeit im Garten!

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