Gartenzaun selber bauen – So muss das!

0
1263
gartenzaun aus holz und stein
©ThomBal - Shutterstock.com

Der eigene Garten erfüllt viele Funktionen: Für die einen ist er ein grüner Spielplatz, um mit den eigenen Kindern zu toben. Andere stellen ihren grünen Daumen beim Anbau von Obst und Gemüse unter Beweis. Viele sehen ihren Garten als „Wohnzimmer im Freien“ und nutzen ihn als Rückzugsort, um dem schnellen Alltag für eine Weile entfliehen zu können. Eine sinnvolle Maßnahme zur Sicherung der Privatsphäre ist die Errichtung eines Gartenzaunes. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie Ihren eigenen Gartenzaun selber bauen können und welche Möglichkeiten Sie dafür haben.

gartenzaun als Dekoelement mit Ranken

Warum einen Gartenzaun errichten?

Gartenzäune sind nicht bloß ein Sichtschutz, um den privaten Bereich vor den neugierigen Blicken der Nachbarschaft zu schützen. Sie lassen sich ebenso als Gestaltungselement einsetzen und werten damit Ihren Außenbereich optisch auf. Auch Hundebesitzer können von der dekorativen Gartenumrandung profitieren: Der eigene Vierbeiner kann endlich unbewacht im Garten herumtollen – ohne Gefahr zu laufen, dass er auf die andere Straßenseite zu Nachbars Katze hinüberlaufen könnte. Zudem reduziert sich mit der Errichtung eines Gartenzaunes die Anzahl an Bällen, die – statt im gegnerischen Tor – auf der Terrasse nebenan landen.

Der eigene Gartenzaun – eine kleine Wissenschaft für sich…

„Schatz, wir brauchen einen Gartenzaun“ – leichter gesagt als getan? Einen Gartenzaun selber bauen erfordert eine genaue Planung und einen Hauch Kreativität. Schließlich soll das Endresultat von innen wie von außen einen schönen Eindruck hinterlassen. Die einzelnen Schritte, um dieses Ziel zu erreichen – von der Konzeption bis zur Umsetzung – finden Sie in den folgenden Abschnitten kompakt erläutert.

Schritt 1: Die Wahl des Materials

Es gibt eine zentrale Eigenschaft, die für jeden Gartenzaun unabdingbar ist: Witterungsbeständigkeit. Der Zaun muss schließlich Niederschlag, der Sonneneinstrahlung und andere Wettereinflüssen Tag für Tag die Stirn bieten. Wir geben Ihnen einen Überblick zu den gängigsten Materialien und Zauntypen.

Holz: Wenn Sie planen einen Holzzaun zu errichten, sollten Sie auf die hohe Wetterfestigkeit des Materials achten. Besonders gut zum Bau von Gartenzäunen ist robustes Hartholz geeignet. Das langlebige Naturprodukt hat jedoch auch seinen Preis. Eine günstige Alternative ist beispielsweise Kiefernholz. Kein Wunder – Nadelbäume sind schließlich dafür bekannt, dass sie Wind und Wetter mit Leichtigkeit trotzen. Achten Sie allerdings in jedem Fall darauf, dass das Holz druckimprägniert wurde. Dieses spezielle Verfahren sichert die Haltbarkeit und beugt Fäulnis effektiv vor.

Maschendraht: Gartenzäune aus Maschendraht oder ähnliche Metallzäune wie der Doppelstabmattenzaun findet man in (nahezu) jeder Wohnsiedlung. Der Vorteil: Ein solcher Gartenzaun ist schnell errichtet. Der Nachteil: Das Erscheinungsbild des Zaunes wirkt für sich genommen etwas schlicht und ist damit wohl eher etwas für Pragmatiker. Naturverbundenere Gartenbesitzer können jedoch auch Ihre Freude am Maschendrahtzaun haben. Wie wäre es, wenn Sie ihn mit Efeu beranken? So entsteht ein blickdichter Zaun, der Lebendigkeit ausstrahlt.

Kunststoff: Anders als bei natürlichen Bauelementen, muss man sich bei Gartenzäunen aus Kunststoff weniger Gedanken bezüglich der Wetterfestigkeit des Materials machen. Besonders beliebt sind Zaunelemente aus Aluminium oder naturfaserverstärkte Kunststoffe (beispielsweise WPC), die im Steda Online Shop in verschiedenen Farben erhältlich sind.

Schritt 2: Den Zaunverlauf planen

Fertigen Sie am besten zunächst eine Skizze an, um den späteren Verlauf Ihres Zauns festzulegen. Anschließend können Sie damit beginnen, die Positionen der einzelnen Zaunelemente festzulegen und – falls erforderlich – ausreichend Querverbinder bzw. Zaunpfosten einzukalkulieren. Diese sind entscheidend, um die Stabilität Ihres Gartenzaunes zu sichern. Übrigens: Auch die Pfosten können ganz bequem einzeln im Steda Online Shop bestellt werden.

Als besonders hilfreich hat sich auch die Verwendung einer Richtschnur erwiesen. Mit dieser können Sie den Zaunverlauf präzise abstecken und wissen ganz genau wie viel Material und welches weitere Zubehör Sie benötigen.

Schritt 3: Jetzt wird’s ernst – die Umsetzung

Es kann sie nicht geben: Die EINE Bauanleitung wie Sie Ihren Gartenzaun selber bauen können. Allerdings möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige Tipps mitgeben, die Ihnen die Arbeit in der Umsetzungsphase erleichtern können:

  1. Nutzen Sie sogenannte „Pfostenschuhe“, um die Pfostenträger zu stabilisieren oder betonieren Sie Ihren Gartenzaun direkt ein. Das sorgt für langfristigen Halt.
  2. Informieren Sie unbedingt Ihre Nachbarn bezüglich Ihres Bauprojektes. Wenn der Zaun später fertig ist, wird es schwierig im Nachhinein über Grundstücksgrenzen zu diskutieren.
  3. Arbeiten Sie von Beginn an präzise. Planen Sie beispielsweise die Integration eines Gartentors, sollten Sie dieses direkt verbauen und keinen Freiraum lassen, den Sie später erst ausfüllen. Ansonsten können bereits kleine Messungenauigkeiten dazu führen, dass das Tor entweder später nicht hineinpasst weil zu viel oder zu wenig Platz gelassen wurde.

Wir hoffen, dass wir Ihnen einige hilfreiche Ratschläge rund um den Bau des eigenen Gartenzauns geben sollten und wünschen Ihnen nun viel Spaß bei der Realisierung Ihres eigenen Projektes!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

*