Hängematte anbringen- Sichere Anbringung an Terrassenüberdachung oder Veranda?

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Hängeschaukel von der Decke
© Shutterstock - Take Photo

Eine chillige Hängematte im Garten, in der man gemütlich ein Buch lesen oder ein Schläfchen machen kann, während man von der sanften Sommerbrise abgekühlt wird… So stellen sich viele Terrassen- und Gartenbesitzer gemütliche Sonntagnachmittage vor. Bis es so weit ist, gilt es allerdings zu beachten, dass die Hängematte auch eine sichere Befestigung hat, damit es keine unangenehmen Überraschungen gibt. Nicht jeder hat die Möglichkeit, seine Hängematte mit einem Seil zwischen zwei Bäumen zu befestigen, deswegen erfahren Sie heute im steda-Magazin, wie eine sichere Hängematten-Anbringung an der Terrassenüberdachung, bzw. der Veranda funktioniert.

Hängematte befestigen – wie gehe ich es an?

Überlegen Sie zuerst, wie viel Platz Sie benötigen, um eine Hängematte sicher anzubringen. Eine Faustregel gilt, Länge der Hängemeter plus 2 Meter. Die Aufhängehöhe beträgt idealerweise zwischen 1,8 bis 2,3 m. An ihrem tiefsten Punkt sollte die Hängematte rund 30 cm über dem Boden hängen.

Achtung: Neue Hängematten müssen sich erst noch dehnen!

Sind die beiden Befestigungspunkte zu nahe beieinander, hängt die Liegefläche zu sehr durch, was nicht zur Entspannung beiträgt.

Wenn Sie jetzt feststellen, dass der Platz auf der Terrasse, bzw. der Veranda für eine adäquate Aufhängung nicht ausreicht, gibt es zwei Alternativen.

  1. Sie können die Hängematte auch in ein Gestell einhängen. Allerdings sind die meisten Gestelle zu niedrig, weshalb die Hängematte straff darin eingehängt werden muss, und so an Komfort verliert. Positiv ist natürlich, dass das Gestell je nach Lust, Laune und Sonnenstand sofort in jede beliebige Ecke transportiert werden kann, ohne an Haken, Seile oder Tragfähigkeit denken zu müssen.
  2. Das Ausweichen von einer Hängematte auf einen Hängesessel, bzw. eine Sitzschaukel, denn dafür wird nur ein Haken benötigt. Auch hier muss man natürlich auf die Traglast der Decke achten, an der die Aufhängung montiert wird.
Frau glücklich in einer Hängematte

Hängematte an der Decke anbringen

Am unkompliziertesten ist das Befestigen einer Hängematte in einer Betondecke. Da diese überall die gleiche Last tragen kann, ist es nicht weiter tragisch, wo die Löcher für eine Aufhängung gebohrt werden. Benötigt wird eine passende Aufhängung und Betondübel. Für die Anbringung einer Hängematte, bzw. eines Hängesessels lohnt es sich, in ein zertifiziertes Befestigungsset aus dem Fachhandel zu investieren, um Unfälle zu vermeiden.

Bei einer Holzbalkendecke gilt es zu beachten, dass wirklich nur in einen tragenden Balken gebohrt wird, da man sonst unter Umständen beim Benutzen der Hängematte die halbe Decke herunterholt. Ein Vorteil ist, dass die Schrauben im Holz leichter zu setzen sind, und keine Dübel benötigen.

Wenn eine Decke verkleidet ist, und Sie nicht sicher sind, wo die tragenden Balken verlaufen, hilft eventuell ein Foto vom Bau, oder ein Multidetektor wie z.B. von Bosch zum Aufspüren der Holzbalken.

Wird eine Hängematte an der Wand befestigt, ist das Problem der Traglast üblicherweise geringer. Vor allem in Ziegel- und Betonwänden ist das Anbringen einer Aufhängung problemlos. Als Hobbyheimwerker sollte man allerdings von Gipskartonwänden die Hände lassen, diese sind für eine derart starke Belastung nicht konzipiert. Wenn es keine Alternative gibt, ziehen Sie bitte einen Fachmann zu Rate.

Mit welchen Knoten befestige ich die Hängematte?

Schauen Sie sich am besten auf Youtube ein kurzes Video an, in dem ein Hängemattenknoten, ein Schmetterlingsknoten, bzw. ein Syberian Hitch gezeigt werden. Diese Knoten halten bombenfest und sind einfach zu lösen.

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