Was zeichnet eine Hülsenmarkise aus?

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© kange_one - fotolia.com
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Markisen sind von Terrassen und Balkonen nicht mehr wegzudenken. Sie schützen im Sommer vor zu viel Hitze und Sonne und bei schlechtem Wetter vor Niederschlag. Sie sind somit eine praktische Überdachung, die bei Bedarf ausgefahren und bei Nichtnutzung einfach wieder eingefahren werden kann. Markisen im Außenbereich sind meist auf Dauer montiert und dadurch den unterschiedlichsten Wetterverhältnissen ausgesetzt.

Insbesondere die weitverbreiteten, sehr beliebten und komfortablen Gelenkarmmarkisen, die über eine aufwendige Konstruktion, anspruchsvolle Technik und eine Tuchrolle verfügen, benötigen unbedingt eine Schutzvorrichtung, die vor Niederschlag und Umwelteinflüssen schützt. Die Hülsenmarkise ist ein solches Modell mit einer Schutzhülle, die durch ihre Beschaffenheit bestimmte Vorteile aufweist. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über Hülsenmarkisen, außerdem werden die Vor- und Nachteile dieser Art von Markisen näher erläutert.

Was ist eine Hülsenmarkise?

Generell lassen sich Markisen in offene, halb offene und geschlossenen Modelle einteilen. Die offenen Konstruktionen verfügen über keine feste Schutzvorrichtung, wohingegen die geschlossenen Konstruktionen über eine rundum abgeschlossene Schutzkassette (Kassettenmarkise) verfügen, die jedoch die Markise lediglich im eingefahrenen Zustand des Sonnenschutzes schützen kann.

Die halb offenen Modelle haben eine Kassette oder einen Kasten, der als Schutzhülse die eingefahrene Projektierung von oben und von vorne, vor Wetter- und Umwelteinflüssen wie Regen, Schnee, Hagel und Verschmutzungen schützt. Dieses Modell wird deshalb als Hülsen- oder auch als Halbkassettenmarkise bezeichnet. Die halb offene Schutzhülse kann die Tuchwelle mit der aufgewickelten Markise im eingefahrenen Zustand vor der Witterung schützen.

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Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Markise während der Nichtnutzung optimal geschützt ist und keine Feuchtigkeit eindringen kann. Die Hülse ist jedoch an der Unterseite offen, sodass die unten anliegenden, eingefahrenen Gelenkarme und die Technik frei liegen und somit sichtbar sind. Oftmals stört die offen sichtbare Mechanik der eingefahrenen Markise das optische Gesamtbild der Terrasse oder des Balkons.

Um dem entgegenzuwirken, verfügen Hülsenmarkisen sehr häufig über einen attraktiven Volant, der an der offenen Seite unten angebracht wird. Da dieser nicht von der Tuchwelle aufgerollt und in der Hülse beherbergt wird, hängt er sichtbar am Ausfallprofil und an der Halbkassette herunter und kann unter anderem die unten anliegenden Konstruktionsteile der eingefahrenen Markise verdecken. Sie können einen Volant wählen, der zum Gesamtbild Ihres Balkons oder Ihrer Terrasse passt, wodurch Sie eine optische Aufwertung erreichen können.

Vorteile der Hülsenmarkise

Eine solche Konstruktion bringt einige Vorteile mit sich. Der Stoff der Markise wird vor Wetter, Klima und sich ablagernden Verschmutzungen geschützt, wodurch seine Lebensdauer deutlich erhöht werden kann. Durch die Hülse wird dem aufgerollten Tuch der gleiche Schutz zuteil, wie bei einer rundum abgeschlossenen Kassettenmarkise.

Bei modernen Varianten besteht die Schutzhülse aus hochwertigem pulverbeschichtetem Aluminium, was den Vorteil hat, dass die eingerollte Markise noch besser vor Witterungseinflüssen geschützt wird. Ebenso erhöht sich durch das stabile Aluminium die Lebensdauer der Schutzhülse, da diese nicht so schnell Schaden nimmt.

Durch den Volant, der in unzähligen Designs, Stoffen sowie auch in Form von Designausfallprofilen, anstelle von Stoffen, angeboten wird, kann das Ambiente und das Gesamtbild des Balkons oder der Terrasse dekorativ aufgewertet werden. Ein wesentlicher Vorteil ist jedoch auch der Kostenfaktor, denn diese Varianten stellen eine deutlich preisgünstigere Alternative zu Vollkassettenmarkisen dar.

Auf diese Weise lässt sich ein ähnlicher Schutz für Ihre Markise erreichen, wie durch den Kauf einer Kassettenmarkise, dies jedoch deutlich günstiger.

 

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Die Anbau- und Montagemöglichkeiten

Für diese Art von Markisen gibt es, ebenso wie bei anderen Gelenkarmmarkisen, mehrere Anbau- und Aufbaumöglichkeiten. So können die Konstruktionen durch eine Wandmontage oder eine Deckenmontage zum Beispiel auf einem Balkon oder einer Terrasse bzw. Terassenüberdachung installiert werden.

Ebenso ist es möglich, die Markise an den Dachsparren einer Pergola oder ähnlichem zu montieren.  Insbesondere für die Montage an den Dachsparren werden häufig diese Varianten eingesetzt, da ihre Konsolen seitlich versetzt werden können und es somit möglich ist, die Abstände zu den Dachsparren auszugleichen.

Diese Art von Markise lässt sich jedoch nicht nur an einem festen Untergrund wie einer Wand, einer Decke, einem Dachvorsprung oder einem Dachsparren montieren, sondern sie kann auch für jeden beliebigen Platz als freistehende Konstruktionen zum Einsatz kommen. So beispielsweise als eine frei stehende Doppelmarkise, bei der zwei Hülsenmarkisen an einer dafür vorgesehenen, freistehenden, tragenden Konstruktion gekoppelt werden.

Auf diese Weise funktionieren die beiden Markisen im ausgefahrenen Modus zusammen wie eine Überdachung auf freier Fläche.

Einfach komfortabel ausgestattet

Diese Aufhängungen sind sehr häufig preisgünstiger als Kassettenmarkisen. Sie können jedoch mit dem gleichen technischen Komfort, wie ihn zum Beispiel ein Elektromotor oder Funkmotor bietet ausgestattet werden. Des Weiteren ist es möglich, zusätzliche Bedienungshilfen wie automatische Wind-, Regen- und Sonnenwächter zu installieren.

Wer auf die elektrische Steuerung verzichten möchte, kann dieses Modell auch mit einem mechanischen Kurbelantrieb bedienen, bei dem das Tuch manuell mit einer Handkurbel ein- und ausgefahren wird. Eine manuelle Notfallkurbel sollte bei beiden Varianten vorhanden sein.

Darüber hinaus können unter der Konstruktion Zusatzausstattungen wie Lichtschienen (unter Umständen sogar dimmbar) oder Infrarotheizstrahlern angebracht werden. So bleibt es auch zur dunklen und kalten Jahreszeit äußerst gemütlich und warm unter der Markise.

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