In sechs Schritten zur Traumterrasse

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Traumterrasse - Terrassenüberdachung mit Glasschiebetüren

Die Terrasse am Haus oder auf der Wiese im Garten ist nach wie vor der beliebteste Aufenthaltsort und dient im Sommer gern als Freiluftwohnzimmer. Sie ist der ideale Platz, um die Seele baumeln zu lassen und gemütlich mit der gesamten Familie zusammenzusitzen. Dabei ist die Größe der Terrassenfläche entscheidend, wie viele Personen an einem Esstisch sitzen können und ob zusätzlich noch Sonnenliegen Platz finden dürfen. Deshalb sollte eine Gartenterrasse gut durchdacht, geplant und angelegt sein.

Terrassenplanung

Die beste Lage für Ihr Freiluftterrain ist südwestlich oder südöstlich. Haben Sie jedoch nur im Süden des Hauses Platz für eine Terrasse, so sollten Sie auf guten Sonnenschutz achten, sodass sich die Terrassenfläche nicht zu stark aufheizen kann. Planen Sie Ihr Outdoorwohnzimmer groß genug, damit Sie neben den Terrassenmöbeln noch Platz zum Vorbeigehen haben und eventuell noch Kübelpflanzen aufstellen können. Ebenso benötigen Sonnenliegen, Sonnenschutz und Grill ausreichend Platz. Und bei

der Formgebung Ihrer Terrasse sind Ihnen keine Grenzen gesetzt, denn sie muss nicht immer rechteckig sein. Ein Halbkreis oder versetzt angeordnete Flächen sind ebenso machbar und geben Ihrer Traumterrasse einen persönlichen Charakter.

Auswahl des Terrassenbelags

Auch bei der Materialauswahl können Sie Ihrer Fantasie ihren Lauf lassen. Allerdings sollte der Terrassenbelag mit dem Material des Hauses harmonieren. Natursteinplatten oder Holzdielen bewährend sich dabei sehr gut, da sie sich überall gut einfügen und sehr natürlich wirken. Ebenso sind Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe (Wood Plastic Composites, abgekürzt WPC) aufgrund ihrer sehr guten Wetterfestigkeit und Widerstandsfähigkeit sehr gut für Terrassen geeignet.

Vorbereitung des Untergrunds

Der Untergrund der Terrassenfläche muss stets gut ausgeglichen werden sowie eben und tragfähig sein. Dabei ist es unerheblich, ob die Terrasse auf einer Wiese oder an einem Hang gebaut wird. Zudem muss der Untergrund von jeglichen Störfaktoren wie zum Beispiel Pflanzen befreit werden. Am besten ist eine Schotterschicht unter dem Boden der Terrasse, damit das Wasser gut ablaufen kann. Außerdem gibt der Schotter dem Untergrund eine gute Stabilität. Sobald der Untergrund gut ausgebaut ist, können Sie das erste Rahmenholz an die Hauswand verlegen. Nutzen Sie am besten eine Richtschnur, um den Umriss der Terrassenfläche zu fixieren.

Auslegung des Fundaments und Aufbau der Unterkonstruktion

Um nun die Tragebalken für die Holzterrasse gleichmäßig zueinander auszurichten, nutzen Sie das erste Rahmenholz, das Sie zuvor an der Hauswand angebracht haben. Der Abstand der Balken zueinander sollte maximal 50 cm betragen. Dabei müssen die Balken quer zur Laufrichtung der Terrassendielen liegen. Je nach Lage und Größe benötigen Sie für eine Holzterrasse starke Konstruktionshölzer. Zum Unterbauen der Tragebalken können Sie Fundamentsteine, Pflastersteine oder einfache Betonsteine verwenden. Arbeiten Sie exakt und nutzen Sie Wasserwaage und Zollstock. Bei sehr schräger Hanglage ist es jedoch manchmal ratsam, einen Statiker hinzuzuziehen.

©JP Chretien – shutterstock.com

Terrassendielen verschrauben

Nun können Sie die erste Terrassendiele im rechten Winkel zu den Tragebalken der Unterkonstruktion ausrichten und mit rostfreien Schrauben fixieren. Die Ausrichtung der anderen Dielen orientiert sich dann an dieser. Um ein harmonisches Gesamtbild durch regelmäßige Fugen zu erhalten, nutzen Sie am besten Abstandhalter zwischen den einzelnen Terrassendielen. Sobald Sie alle Dielen verschraubt haben, schneiden Sie die Überstände entlang der Richtschnur sauber ab. Am besten mit einer Elektrosäge.

Terrasse in den Garten einbinden

Terrasse mit Glasdach am Garten

Binden Sie Ihre Terrasse mit in Ihre Gartengestaltung ein. Bepflanzen Sie die an Ihre Traumterrasse anschließenden Beete nicht vollständig mit hohen Pflanzen oder Hecken. An manchen Stellen empfiehlt es sich, niedrig wachsende Pflanzen zu setzen, damit Sie einen freien Blick in den Garten haben. Kübelpflanzen und bepflanzte Blumenkästen dürfen bei der Terrassengestaltung natürlich ebenso wenig fehlen wie Windlichter und andere Accessoires. Versuchen Sie durch entsprechende Farbauswahl der Pflanzen, Pflanzgefäße und Accessoires einen harmonischen Übergang zu Ihrem Garten zu schaffen.

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