Indirekte Beleuchtung am Gartenhaus – so muss das!

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Vielleicht fragen Sie sich, ob der Beleuchtung eines Gartenhauses überhaupt eine so große Bedeutung zugesprochen werden muss, schließlich ist man ja hauptsächlich tagsüber und bei Schönwetter draußen. Das ist grundsätzlich richtig, aber wer sich sein Gartenhaus als Wohlfühloase gestaltet hat, verbringt eine laue Sommernacht wohl nicht lieber im Freien und dann auch gerne mit passender Beleuchtung. Auch eine gemütliche Runde mit Gästen sollte sich nicht auflösen müssen, weil die Dunkelheit hereinbricht. Und, nicht zu vergessen, wer im Winter sein Gartenhaus zum Geräte-/Lagerraum umfunktioniert, ist natürlich ebenso auf eine vernünftige Beleuchtung angewiesen.

Trotz allem sollte das Licht die entspannte, gemütliche Atmosphäre nicht stören, blenden oder zu grell sein. Deshalb bietet es sich an, den Trend zur indirekten Beleuchtung auch für das Gartenhaus genauer unter die Lupe zu nehmen!

Was versteht man unter indirekter Beleuchtung?

Mit indirekter Beleuchtung ist Licht gemeint, welches nicht direkt und ungeblendet in den Raum strahlt. Es reflektiert zum Beispiel von Zimmerdecken und –wänden und erzeugt kaum Schatten und Reflexe. Das Licht wird als weich und warmweiß wahrgenommen, und kann zum Beispiel mit einem Deckenfluter, Wandleuchten oder LED-Stripes erreicht werden.

Für ein Gartenhaus eignet sich die Kombination von direktem und indirektem Licht am besten, da zum Essen, Arbeiten oder bei der Suche indirektes Licht oftmals nicht ausreichend ist.

Wenn Sie stimmungsvolles Licht möchten, sollten Sie auch auf die Lichtfarbe achten. Unter 3300 K liegt sie im warmweißen Bereich, bis 3500 K wird sie neutralweiß wahrgenommen, ab 5000 K kann man von kaltweißem Flutlicht sprechen.

Vorteile der indirekten Beleuchtung:

  • Das Licht wirkt wärmer und gemütlicher
  • der Raum wird aufgewertet
  • das Licht blendet nicht
  • ideal, um einzelne Objekte in Szene zu setzen
  • das Licht wirft kaum Schatten
  • farbiges Licht eignet sich ebenfalls gut dafür

Nachteile der indirekten Beleuchtung:

  • Man braucht eine Reflexionsfläche
  • für mache Tätigkeiten ist das Licht zu ungenau
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Welche Möglichkeiten der indirekten Beleuchtung gibt es?

LED-Stripes:

Für die wirklich einfache Anbringung von LED-Stripes braucht es nur eine Steckdose, sowie einen Vorsprung. Der dünne Klebestreifen hält an allen glatten Oberflächen, wie zum Beispiel Stufen, Regale, Mauervorsprünge, unter Einbauschränken etc. Die Stripes können um die Ecke gelegt werden, und bei Bedarf gekürzt werden. Zu beachten gilt es, dass die Streifen Wärme produzieren, welche auch abgeführt werden muss. Dafür sollte man direkt darunter eine ca. 2 cm breite Aluminiumleiste montieren.

Solar-LED-Leuchten:

Wenn Sie keine großen Mengen an Licht im Gartenhaus benötigen, bietet es sich an, Sonnenenergie zum Beleuchten zu nutzen. Normalerweise bestehen diese Leuchtmittel aus einem Set aus Solarmodul und Lichtquelle. Ein großer Vorteil der Solarbeleuchtung ist, dass keine Steckdosen installiert werden müssen. Wichtig ist, dass das Solarpanel tagsüber ausreichend angestrahlt wird, damit die Akkus aufgeladen werden. Je nach Ausführung reicht der Strom auch für ein Radio oder andere Geräte, die Strom benötigen.

Solarleuchten gibt es auch für den Gartenbereich, damit der Weg zum Gartenhaus entsprechend ausgeleuchtet werden kann, und keine Stolperfallen drohen.

Der einzige Nachteil der kostensparenden und umweltfreundlichen Beleuchtung ist, dass im Winter die Sonnenenergie manchmal nicht ausreichen kann.

Wand-, Decken-, und Pendelleuchten:

Diese Leuchten für den Außenbereich sind entweder mit LED’s, Bewegungs- oder Dämmerungssensoren zu haben. Eine Wandleuchte neben der Tür des Gartenhauses sorgt dafür, dass der Eingangsweg optimal angestrahlt wird. Mittels Gartenwandleuchten können auch einzelne Bäume oder Sträucher perfekt in Szene gesetzt werden. Außenwandleuchten sind in vielen Designs erhältlich, z.B. als Tellerleuchte oder Laterne. Die Form der Leuchte ist massgeblich dafür, wie weit das Licht reicht. Eine Gartenleuchte mit Bewegungsmelder hat noch einen zusätzlichen nützlichen Effekt, denn ungebetenen Gästen fällt es so schwerer, sich unbemerkt dem Haus zu nähern.

Stehleuchten, Podest- und Sockelleuchten:

Podest- und Sockelleuchten sorgen für stimmungsvolles Ambiente im Außenbereich. Von futuristischem Design bis zur alten Straßenlaterne sind eine Vielzahl an Designs erhältlich. Kleine Sockelleuchten eignen sich auch perfekt, um Mauern und kleine Treppenabsätze sichtbar zu machen. Auf der Terrasse, bzw. rund um das Gartenhaus sind sie eine optimale Ergänzung zu einer Außenwandleuchte. Ihr Betrieb funktioniert häufig mit Batterien, somit sind sie nicht auf eine Stromquelle angewiesen.

Einbauleuchten:

Das Angebot an Einbauleuchten für den Außenbereich ist ebenfalls sehr vielfältig. Sie können zwischen verschiedenen Farben wählen, ob der Lichtstrahl klassisch nach oben gehen soll, oder mittels Periskopleuchte von der Seite her bestrahlt wird. Mit Pollerleuchten lässt sich zum Beispiel prima die Terrasse umranden, oder es kann der Gartenweg begrenzt werden.

Einbaustrahler können auch dazu gedacht sein, dass sie völlig im Boden verschwinden. Sie haben eine Tragkraft von mehreren Tonnen, schließlich sollte auch problemlos ein Auto darüber fahren können. Manche Außeneinbauleuchten mit flachem Korpus eignen sich auch dafür, dass man Sie in Wand oder Decke einbauen kann.

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