Wie reinige ich meine Markise richtig?

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Eine Markise zu säubern und pflegen bedeutet eine lange Lebensdauer der Anlage, die Schatten spendend vor Sonne, als trockener Platz vor Regen und als Sichtprotektor vor so manchen unerwünschten Beobachtungen sowohl Personen als auch Objekte schützt. Da ein Sonnenschutz jedem Wetter und so manchen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, hinterlassen diese oft Spuren, die entfernt werden müssen. Dabei ist Reinigung nicht gleich Reinigung, denn eine Säuberung der falschen Art kann die Konstruktion zerstören, dass besonders bei etwas teuren Modellen kostspielig werden kann. Gewusst wie bietet eine richtig gereinigte Baulichkeit lange Zeit Freude und optimalen Schutz.

Die richtige Art der Reinigung

Aufhängungen gibt es in vielen unterschiedlichen Modellen. Dazu gehören beispielsweise Gelenkarmmarkisen, Sonnenschutzsegel, Seilspann-, Wintergarten- oder Unterglasmarkisen. Es werden bei vielen Arten manuell und auch elektronisch gesteuerte Varianten sowie unterschiedliche Materialien wie Acryl, PVC und Polyester für das Tuch angeboten. Möchte man seine Konzeption putzen, sollte stets auf eine schonende Säuberung und Pflege geachtet werden. Dabei beginnt die Reinigung mit dem Wegfegen von lose aufliegenden Schmutzpartikeln wie Staub, Sand oder Blätter auf dem Tuch durch einen weichen Besen. Bauwerke mit einer Kassette besitzen oft integrierte Bürsten, die die Anlage putzen, wenn sie einfährt. Gefüge mit synthetischen Fasern nehmen in der Regel oft nicht viel Staub, Schmutz oder Feuchtigkeit auf.

Stark verkrusteter Schmutz wird mit klarem Wasser aus beispielsweise dem Gartenschlauch angelöst, eingeweicht und anschließend abgespritzt. Komplexe sind im Frühling häufig mit Blütenstaub, im Herbst oft mit Laub sowie in verkehrsreichen Gebieten auch mit Ruß bedeckt. Flecken und andere Verschmutzungen auf der Markise säubern beispielsweise bis zu 10 Prozent verdünnte Lösungen mit Feinwaschmittel in lauwarmem Wasser sowie spezielle schonende Reiniger. Dabei wird die Lösung mit einem weichen Schwamm aufgeschäumt und der Schaum anschließend auf die verschmutzten Partien aufgetragen. Es ist zu empfehlen den Schaum circa 20 Minuten einwirken zu lassen, bevor er mit viel Wasser gründlich abgespült wird. Wichtig ist es im Anschluss die Anfertigung vollständig trocknen zu lassen, bevor sie zusammengerollt oder eingefahren wird. Wird ein Tuch in feuchtem Zustand eingerollt, kann die Feuchtigkeit im Gewebe nicht trocknen und führt dies zu Verfärbungen, Schimmel und Stockflecken. Sollte das Fahrwerk auffällige Geräusche aufweisen, die Anlage nicht einfach ölen, sondern von einem Fachmann begutachten und notfalls reparieren lassen. Es ist zu empfehlen, Anfertigungen regelmäßig zu reinigen und darauf zu achten, dass pulverbeschichtete Gestelle bei der Reinigung nicht angegriffen werden.

Was es stets zu vermeiden gilt

Möchte man seine Aufhängung säubern, gilt es, bestimmte Anwendungen auf jeden Fall zu vermeiden. Dazu gehört die Anfertigung niemals mit harten Schwämmen oder harten Bürsten zu putzen, weil diese das Tuch und Gewebe aufrauen und zerstören können. Mögliche Flecken sollten bei der Reinigung nicht trocken weggebürstet werden, weil sonst die Verschmutzungen in die Tuchfaser und die Faserzwischenräume eingerieben werden. Auch wenn Hochdruckreiniger vieles auf der Terrasse schnell und gründlich säubern, sind diese auf keinen Fall geeignet. Wird die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger durchgeführt, können Nähte aufplatzen, das Material angreifen und schädigen oder das Tuch zerreißen. Die Konstruktion sollte nach einem Regenschauer oder nach der Reinigung niemals nass oder feucht eingefahren oder zusammengerollt werden.

Selbstreinigende Markisen mit Nanobeschichtung

Wird der Aufwand der Reinigung einer Baulichkeit als zu hoch, zu umständlich oder zu zeitraubend betrachtet, gibt es auch hochwertige Modelle zu kaufen, deren Stoff mit einer Nanobeschichtung ausgestattet ist. Dabei handelt es sich um Oberflächenbeschichtungen, die mit dem sogenannten Lotuseffekt entwickelt werden. Wie bei der Lotuspflanze perlt Wasser mit Schmutzpartikeln einfach von der Oberfläche ab. Dafür sorgt eine nanoskopische Architektur der Oberfläche, die die Haftung von Verschmutzungen gänzlich oder auf ein Minimum reduziert. Diese quasi selbstreinigenden Varianten spülen lose und kleinste Partikel wie Staub einfach mit dem Regen ab und bieten auch größeren Verschmutzungen keinen Halt. Des Weiteren sorgen Materialien mit dieser speziellen Oberfläche für eine äußerst schnelle Trocknung von Nässe und Feuchtigkeit. Die Wartung ist mit dieser Technologie ein Kinderspiel, allerdings sind die Anfertigungen auch entsprechend teuer.

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