Wie wird meine Markise wasserdicht?

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Markise wasserdicht machen
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Wenn Sie stolzer Besitzer einer neuen Markise sind, ist das Imprägnieren der Markise zugegebenermaßen nicht gerade Ihr Hauptthema. Die Markisen, welche Sie zum Beispiel bei uns im steda-Onlineshop finden, sind auch optimal wasserabweisend, was spätere Schimmelbildung verhindert. Rund 5 bis 10 Jahre sollte ein guter Markisenstoff wasserdicht sein, bevor man nacharbeiten muss.

Üblicherweise ist eine Markise auch nicht als Überdachung bei Regen gedacht, sondern hat ihren Fokus auf Sonnen- und Sichtschutz. An heißen Sommertagen sollte der Markisenstoff möglichst luftdurchlässig sein, um Gluthitze am Balkon oder der Terrasse zu vermeiden.

Außerdem sollte die Markise lichtdurchlässig sein, da man normalerweise an einem sonnigen Tag nicht so gern im Finsteren sitzt. Eine regenfeste Markise ist hingegen kaum licht- und luftdurchlässig.

Doch was, wenn die Markise bereits über einen längeren Zeitraum in Gebrauch ist und bereits gereinigt wurde? Das führt nämlich dazu, dass sie wasserdurchlässig und weniger schmutzabweisend werden kann. In diesem Fall ist es durchaus sinnvoll, sich Gedanken über das Imprägnieren der Markise zu machen.

Bedenken Sie jedoch, dass wasserabweisend nicht dieselbe Bedeutung hat wie wasserdicht, das heißt, bei einem stärkeren Regenguss kann es durchaus durch den Markisenstoff tropfen. Die Imprägnierung sorgt jedoch auch dafür, dass das Markisentuch schmutz-, fett- und ölabweisend wird. Somit bleibt die Markise vor Autoabgasen, Algenbildung, Schimmel etc. geschützt.

Womit Markise wasserdicht machen?

Da das Imprägniermittel mit dem Markisenstoff kompatibel sein soll, empfiehlt sich eine Beratung im Baumarkt, bzw. Gartenfachhandel. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass das verwendete Mittel auch umweltverträglich ist.

Gerne wird heutzutage bei der Imprägnierung mit Nano-Technologie gearbeitet. Dabei entsteht nach dem Auftrag eine wasserabweisende Oberfläche, und Schmutzpartikel und Wasser perlen daran ab wie an einer Lotusblüte (weshalb auch der Lotus-Effekt in der Werbung oftmals zitiert wird). Außerdem gibt es Imprägniermittel auf Wachsbasis.

Von diversen Selbstversuchen mit Haarspray etc., wie sie in Internetforen manchmal berichtet werden, raten wir ausdrücklich ab – es sei denn, Sie suchen ohnehin nach einem Grund, sich eine neue Markise anzuschaffen.

Wie Markise wasserdicht machen?

Im ersten Schritt müssen Sie die Markise komplett ausfahren und reinigen. Dazu verwenden Sie am besten klares Wasser und eine weiche Bürste oder einen Schwamm. Auch ein Staubsauger mit Polstermöbelbürste kann eingesetzt werden, damit lässt sich Pollenschmutz gut entfernen.

Zuerst sollte grober, loser Schmutz wie Blätter und Blüten von der Markise gekehrt werden. Das empfehlen wir übrigens regelmäßig, damit wenn Blätter feucht werden und längere Zeit auf dem Stoff liegen, können sich hässliche Flecken bilden.

Oft ist die Markise allerdings auch mit Vogelkot etc. beschmutzt, den Sie nicht trocken entfernen sollten. Spritzen Sie die Markise am besten mit dem Gartenschlauch ab, keinesfalls jedoch mit dem Hochdruckreiniger, da dieser das Hochleistungsgewebe der Markise schädigen kann.

Sind die Flecken eingeweicht, lösen Sie am besten Feinwaschmittel in lauwarmem Wasser, und tragen dieses mit einem Schwamm auf die Flecken auf. Nach ca. 15 bis 20 Minuten spülen Sie den Schaum mit klarem Wasser ab, und wiederholen bei Bedarf den Vorgang.

Nun folgt die äußerst wichtige Trocknungszeit, denn wenn Sie eine feuchte Markise einfahren, riskieren Sie Schimmel und Stockflecken. Deshalb sollten Sie am besten einen warmen, sonnigen Tag zur Markisenreinigung wählen, dass der Stoff möglichst schnell trocknet. Das Trocknen gilt übrigens auch für eine regennasse Markise.

Bitte denken Sie bei der Markisenreinigung und der folgenden Imprägnierung unbedingt an Ihre eigene Sicherheit!

Achten Sie unbedingt auf eine stabile Standfläche, und lehnen Sie niemals Ihre Leiter gegen die Markise. Stützen Sie sich auch keinesfalls an einer Gelenkarmmarkise ab. Behelfen Sie sich stattdessen mit Teleskopstäben etc.

Nach der Trocknung geht es an das Auftragen des Imprägniermittels. Dies geschieht ebenfalls mit Schwamm oder weicher Bürste, oder Sie füllen das Imprägniermittel in eine Sprühflasche. Lesen Sie vorher die Herstellerempfehlung, bzw. die Produktbeschreibung genau durch.

Das Imprägnieren lohnt sich nicht mehr

Ist der Markisenstoff bereits sehr alt und verschlissen, und die Reinigung nicht mehr wirklich effizient, aber das Gestell noch intakt, können Sie über einen Wechsel des Markisentuchs nachdenken. Ansonsten ist es wohl an der Zeit, die Markise komplett zu entsorgen. Für diesen Fall finden Sie übrigens auch einen informativen Artikel im steda-Magazin! Da lohnt es sich doch auch, gleich im steda-Onlineshop nach einer Nachfolgemarkise zu suchen…

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