Mitten im Blütenmeer – Pergola als Terrassenüberdachung

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© Mark Sivak - shutterstock.com

Sie strahlt bereits seit der Antike eine besondere Faszination und Eleganz aus. Die Pergola. Als überdachter Säulengang, Verzierung von Villen und Schmuckstück in den Ziergärten der Renaissance, verbreitete sie in der Architektur historischer Epochen seit jeher einen unwiderstehlichen Charme, der unvergessen und geschätzt auch heute wieder in der modernen Baukunst zunehmend an Beliebtheit gewinnt. So zeigt sich in der Moderne auch sie als Überdachung in vielfältiger Gestalt und nicht selten mit faszinierend kreativer Finesse.

Auch wenn steda diese spezielle Art von Pergolas als Terrassenüberdachung nicht anbietet, möchten wir Sie an dieser Stelle über die Vor- und Nachteile von Pergolas als Terrassenüberdachung informieren!

Besonderheiten der etwas anderen Terrassenüberdachung

Pergolen zeigen sich als architektonisches Gebilde aus Säulen, Pfeilern und Dachbalken oder gewölbten Bögen, in faszinierenden offenen Konstruktionen, die dennoch einen schützenden und Schatten spendenden Charakter besitzen. Markant ist vor allem die offene Dachstruktur aus in bestimmten Abständen zueinanderstehenden Balken oder Bögen, die sie von einer Konstruktion im herkömmlichen Sinn unterscheiden, jedoch auch gleichzeitig als eine solche geeignet machen. Aufgrund des offenen Daches, welches sich im Prinzip nur aus den Dachbalken und Lufträumen zusammensetzt, sorgt sie für ein luftiges und freies Ambiente, während die Balken unter dem Dach für Halbschatten sorgen und zuweilen interessant natürliche Licht- und Schattenspiele präsentieren. Sehr gerne werden sie häufig mit der Natur verbunden, indem sie mitwachsenden Kletterpflanzen wie Efeu, Jasmin, Prunkwinden oder wilden Weinreben umrankt werden.

Eine Terrasse, ein Hof oder eine frei stehende Fläche im Garten, die mit damit ausgestattet ist, spendet ein besonderes Wohlfühlambiente, das frische Luft, Sonnenlicht, Freiraum, Schattenbereiche, Schutz und oft ein harmonisches oder stilvolles Flair, aufgrund des Architektur- und Gestaltungsdesigns, vereint. Unter ihr lässt sich in den warmen Jahreszeiten und an regenfreien Tagen der Aufenthalt wunderbar genießen, sei es zum Entspannen, Essen, Grillen, Kaffeetreffen, gesellschaftlichem Feiern oder um den Abend genüsslich ausklingen zu lassen. Selbst im Winter, wenn der Platz oft nur als Abstellfläche dient, präsentiert sie als Überdachung zwischen Schnee und Eiszapfen immer noch ihre Attraktivität. Auch in der Gastronomie und Hotellerie finden offene und luftige Varianten aufgrund ihres versprühenden Charmes zunehmenden Anklang und sind vor allem bei Gästen, die gerne Rauchen und aus gesetzlich vorgeschriebenen Rauchverbotszonen verbannt werden, sehr gern gesehen.

Konstruktion und Verwendung

Das Modell ist von ihrem Ursprung her als Vorbau beziehungsweise Anbau von einem Gebäude in Form eines Säulengangs oder Pfeilerganges konzipiert worden, woraus sich auch der Name von dem lateinischen „Pergula“ (Anbau, Vorbau) ableitet, der als ein Schatten spendender Übergangsbereich zwischen Haus und Terrasse diente und zudem auch als Rankhilfe gedacht war. Heute wird sie auch freistehend ohne Verbindung zu einer Architekturform aufgebaut, wobei ihre Konstruktion in der Regel aus wetterfestem Holz sowie auch aus länglichen Felssteinen, Beton- oder Gesteinssäulen, Mauerwerk oder Metallen wie Aluminium besteht.

Die Gebilde lassen sich in vielfältigen Formen, Größen und Designs kreieren, sodass sie sowohl als romantische kleine Überdachungen auch auf einem kleinen Stück Gartenfläche eine Zier ist als auch für große und weite Terrassen wie z.B. im gewerblichen Bereich eine praktikable und charmante Lösung darstellen. Auch das Dachgebilde einer Pergola kann in zahlreichen Gestalten auftreten, die von Ebenen über Bögen bis hin zu Schrägflächen oder Spitzdachelementen reichen.

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© alexandre zveiger – shutterstock.com

Gestaltungsmöglichkeiten

Mit einem solchen Modell lässt sich kreativ auf vielfältige Weise ein traumhafter Außenbereich schaffen. In Abhängigkeit der Dachgestaltung der Pergola kann der eigentlich offene oder halb offene Bau auch als Wetterschutz dienen. Von Kletterpflanzen attraktiv und dicht umrankt, sorgt das Dach zusätzlich für Windschutz, Sichtschutz, Sonnenschutz und Schatten sowie auf natürliche Weise für angenehme Temperaturen an heißen Tagen auf der Terrasse.

Der Dachbereich kann auch mit beispielsweise Verbundsicherheitsglas, Stegplatten oder Wellplatten geschlossen werden, ohne dabei auf die attraktive Optik der Balkenstruktur zu verzichten. Des Weiteren kann die offene Dachfläche bei Bedarf mit einem Sonnensegel oder Tuchbespannungen verkleidet werden, was nicht nur oft idyllisch wirkt, sondern auch vor der Sonneneinstrahlung schützt. Ebenso stellen auch Varianten wie ein Faltdach oder ein flexibles Glasschiebedach in verschiedener Art und Weise praktische sowie nützliche Möglichkeiten zur Verfügung.

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