Polygonalplatten richtig verlegen – so muss das!

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Verlegen von Polygonalplatten
© Shutterstock - SusaZoom

Definition Polygon

Die Bezeichnung „Polygon“ stammt aus dem Griechischen, und steht für „Vieleck“. In Bezug auf Terrassenplatten bedeutet das Bruchstücke aus Natursteinen, die natürlich keine rechten Winkel aufweisen, sondern von ungleichmäßiger Form sind. Die Verlegung von Polygonalplatten ist deshalb auch dementsprechend zeitaufwändig, und erfordert mehr Überlegung als bei rechteckigen Terrassenplatten. Auch wenn die Bruchsteinplatten von einer Steinsorte stammen, unterscheiden sie sich in ihrer Farbe, Form und Maserung, was zu interessanten Effekten bei der Verlegung führt.

Die Verlegung von Natursteinplatten in polygonaler Form ist nicht nur als Terrassenbelag und für Gartenwege üblich, sondern es werden auch Wandverkleidungen innen und Fassaden damit verschönert.

Im Sortiment von steda finden Sie eine Auswahl von Polygonalplatten aus abriebfestem und unempfindlichen Quarzit: https://www.steda-online.de/terrassenplatten-polygonalplatten. Auch Sandstein, Schiefer und Granit sind verbreitete Materialien, aus denen Polygonalplatten hergestellt werden.

Was brauche ich zum Verlegen von Polygonalplatten?

Schwere, großformatige Polygonalplatten können auch lose in einem Splitt- oder Sandbett verlegt werden.

Ansonsten benötigen Natursteine einen frostbeständigen Unterbau. Dafür wird ein Aushub auf Frosttiefe gemacht, welcher mit Kies aufgefüllt, und mit einer Rüttelmaschine verdichtet wird. Achten Sie auf ein Gefälle von 1,5 bis 2 %, welches das Regenwasser vom Gebäude wegführt.

Beim Verlegen von Polygonalplatten auf einer ebenen Betonfläche brauchen wir folgende Materialien:

  • Polygonalplatten
  • Grundierung
  • flüssige und bandförmige Balkon- und Terrassenabdichtung
  • Fliesenkleber
  • Fugenmörtel
  • Natursteinsilikon

Arbeitsschritte beim Verlegen von Polygonalplatten:

Vorbereiten:

Unumgänglich ist die ordnungsgemäße Vorbereitung des Untergrundes. Dazu wird die Verlegefläche zuerst mit einer Grundierung gestrichen, sobald diese trocken ist, folgt eine Schicht flüssige Terrassenabdichtung. Wo die Terrasse an Mauern oder Hauswand grenzt, kommt die bandförmige Terrassenabdichtung zum Einsatz. Anschließend wird noch eine Schicht Terrassenabdichtung verstrichen.

Hilfreich ist es, die Polygonalplatten nach Größe und Format zu sortieren, das erspart Zeit bei der Verlegung. Bevor Sie die Platten fix verlegen, sollten Sie sie probehalber auslegen, um herauszufinden, welche Anordnung am ansprechendsten aussieht, und die Platten entsprechend kennzeichnen. Die Fugenbreite sollte nirgends mehr als 2 cm betragen.

Zeitspartipp: Wenn Sie eine Platte für eine bestimmte Ecke benötigen, passen Sie einen Zollstock der Ecke an und halten Sie diesen an die Platten. Wenn gar nichts passt, müssen Diamantsäge oder Winkelschleifer ran.

Verlegen:

Wenn die Terrasse oder der Weg durch Randsteine begrenzt werden soll, so verlegen Sie diese als erstes in erdfeuchtem Magerbeton, und klopfen Sie sie mit einem Gummihammer fest. Eine gespannte Richtschnur stellt eine gleichmäßige Höhe sicher.

Im nächsten Schritt wird der Natursteinkleber nach Anleitung angerührt, und auf den Untergrund aufgetreten. Mit dem Kammspachtel wird ein Rillenmuster erzeugt. Dann wird auf der ersten Polygonalplatte auf der Rückseite ebenfalls der Kleber aufgetragen, die Ausrichtung der Platte erfolgt mittels Wasserwaage und Gummihammer. Fest andrücken, fertig! Auf diese Weise verfahren Sie mit allen übrigen Polygonalplatten. Halten Sie anschließend unbedingt die angegebene Trocknungszeit des Fliesenklebers ein.

Verfugen:

Anschließend geht es an das Verfugen. Nachdem Sie den Fugenmörtel der Anleitung entsprechend angerührt haben, können Sie ihn über die gesamte Fläche verteilen. Überschüssige Mörtelmasse sollten Sie unverzüglich mit einer Kelle und Wasser wieder entfernen. Für die Fugen an den Rändern verwenden Sie Natursteinsilikon, welches in die Fugen gespritzt und mit dem nassen Finger glattgestrichen wird.

Reinigen:

Durch das Verfugen erhalten die Platten einen leichten Grauschleier, der als erstes mit Wasser entfernt werden soll. Anschließend können Sie einen Zementschleierentferner einsetzen, der jedoch unbedingt zur verlegten Steinart passen muss, damit die Oberfläche nicht angegriffen wird. Auch dieses Mittel sollten Sie anschließend sorgfältig mit Wasser und Bürste entfernen.

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