Randbegrenzung im Garten – so muss das!

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rasenkante beim beet

Wenn Sie sich die Mühe machen, Ihren Rasen akkurat zu pflegen, dann sollten Sie auch an eine schöne Randbegrenzung denken. Der Garten wirkt so strukturiert, und es gibt viele kreative Möglichkeiten, eine Rasenkante dekorativ zu gestalten. Einige davon stellen wir Ihnen gleich hier vor:

Englische Rasenkante

Der Übergang zwischen Rasenfläche und Beet ist nahtlos. Diese Variante ist sehr pflegeintensiv, der Rasen muss ständig nachgeschnitten werden.

Steine als Weg- bzw. Beeteinfassung

Natursteine oder auch Pflastersteine sind witterungsbeständig und fügen sich natürlich in jeden Garten ein. Eine weitere Option ist die Verwendung von Dachziegeln. Auch Gartenwege lassen sich mit Steinplatten anlegen. Das sollte allerdings fachmännisch geschehen, da der Vorgang aufwändig ist.

Rasenkanten aus Metall oder Aluminium

Diese eignen sich besonders gut bei geschwungenen Rasenflächen. Die Anbringung ist einfach, weil sie nur mit einem Hammer eingeschlagen werden.

Rasenkanten aus Kunststoff

Preisgünstig in der Anschaffung und leicht zu montieren. Allerdings leicht zu beschädigen durch Spaten, Rasenmäher und Co., können bei Frost brüchig werden, und die scharfen Kanten können zu Verletzungen führen.

Gabionen

Die mit Steinen gefüllten Drahtkörbe, die Gabionen, die auch im Sortiment von steda zu finden sind, eignen sich besonders, wenn es im Garten Niveauunterschiede gibt.

Rasenkante ausheben mit Sparten

Eine Beeteinfassung sorgt nicht nur für Ordnung im Garten, indem sie Wildwuchs in Schach hält, sondern auch Unkraut einen Strich durch die Rechnung macht. Vor allem Gräser neigen dazu, dem Gewächs im Beet Konkurrenz zu machen, wenn sie nicht daran gehindert werden – indem man die Übergänge mit einem Rasenkantenstecher formt, oder eben eine Beeteinfassung anlegt.

Wie bereits erwähnt, sind Einfassungen aus Kunststoff nicht so langlebig, eine Einfassung aus Dachziegeln ist hingegen witterungsbeständiger und sieht auch sehr ansprechend aus. Am praktischsten sind die Systeme, die mit dem Hammer rund 20 cm in den Boden eingeschlagen werden, wie die Einfassungen aus Aluminium. So haben die meisten Flachwurzler keine Chance mehr, ins Beet zu gelangen und dort zu wuchern.

Ein Problem ist oftmals, wenn die Stauden aus dem Beet in den Rasen hängen, und unter den Rasenmäher gelangen. Damit das nicht passiert, müsste die Abgrenzung ein paar Zentimeter aus dem Boden ragen, was je nach verwendetem Material unter Umständen nicht so toll aussieht, und zudem zur Stolperfalle werden kann.

Außerdem wird das Rasenmähen oftmals zum Ärgernis, da man die Grasspur vor der Beeteinfassung nicht erreicht, und händisch mit dem Trimmer nacharbeiten muss. Das passiert natürlich genauso auch bei Einfassungen, die zur Wahrnehmung gedacht sind, wie Holzpalisaden oder eiserne Einfassungen. Solche Zierumrandungen sind allerdings selten dazu gedacht, unterirdisches Wurzelwerk aus dem Beet zu sperren.

Um Ärgernissen mit dem Rasenmäher aus dem Weg zu gehen, eignet sich die Variante Einfassung mit Steinen. Da diese in ein Kiesbett bündig mit dem Rasen gelegt werden, gelangt der Rasenmäher bis ganz an das Beet heran. Bei der Wahl der Steine (die Vielfalt ist groß: Granit, Klinker, Backstein, Beton…) orientieren Sie sich am besten an den Materialien, die bei Haus, Terrasse oder sonstigen Gartenelementen verbaut wurden.

Die sogenannte englische Rasenkante ist ebenso beliebt wie pflegeintensiv: Alle 4 bis 6 Wochen muss die Kante während des Wachstums abgestochen oder abgeschnitten werden, damit der Rasen nicht in die Beete wächst. Absolutes must have: Ein scharfkantiger Rasenstecher, am besten aus Edelstahl, da diese gut den Boden durchdringen. Notfalls tut es auch ein Spaten, aber Achtung, dass trotz des gewölbten Blattes die Rasenkante gerade wird!

Wenn die Beete rechteckig angelegt sind, empfehlen wir Ihnen, ein Holzbrett entlang der Rasenkante zu legen, und alles Überstehende abzustechen oder abzuschneiden. Den abgetrennten Rasenstreifen sollten Sie anschließend aus dem Beet entsorgen. Da irgendwann der Rasen um einiges tiefer liegen wird als das Beet, empfiehlt es sich nach einiger Zeit, wieder mit Erde auszugleichen.

Der Rasen muss gerade abgestochen und spatentief ausgehoben werden, die Breite soll der gewünschten Rasenkante entsprechen. Den Aushub legen Sie am besten einstweilen zur Seite, vielleicht wird er zum Ausbessern von Fugen noch benötigt. Anschließend muss der Graben mit Sand gefüllt, und dieser verdichtet werden, sodass sich die verlegten Steine später 1 bis 2 cm oberhalb des Rasens befinden. Später werden sie einzeln mit dem Gummihammer auf Rasenhöhe in den Sand geklopft. Die Fugen zwischen den verlegten Pflastersteinen werden abschließend mit Pflastersand gefüllt.

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