Reitplatzüberdachung – der erste Schritt zur eigenen Reithalle

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Achtung Pferde Schild vor einem Baum
© Shutterstock - Craig Walton

Für viele Pferdefreunde ist es der Traum schlechthin – eine eigene Reithalle. Die Kosten, die dabei auf einen zukommen, sind jedoch nicht zu unterschätzen, und so bleibt es für viele eben beim Träumen.

Ihrem Pferd ist Nieselregen und matschiger Untergrund eher egal, aber für das Reittraining ist es denkbar ungeeignet, wenn man ständig aufpassen muss, nicht am Hosenboden zu landen. Je nach Regenmenge kann sich ein Reitplatz schon mal in eine Seenlandschaft verwandeln, und ungemütlicher Herbstwind sorgt nicht dafür, dass Sie dem Training mit Freude entgegensehen. Zu einer eigenen Reithalle hinfahren nimmt eine Menge Zeit in Anspruch und eignet sich nicht, wenn nur kurz Zeit für einen Ausritt ist. Kurzum – wie können Sie dem Traum einer eigenen Reithalle ein Stück näher kommen? steda hat hier vielleicht eine interessante Möglichkeit für Sie…

Gute Planung ist alles

An erster Stelle steht doch wahrscheinlich, ein Dach über dem Kopf zu haben. Das ist machbar mit einer einfachen Überdachung, ähnlich der, wie Sie sie vielleicht von der heimischen Terrasse kennen. An dieser Stelle sollten Sie jedoch genau planen, was Sie sich alles wünschen, auch für die Zukunft. Wenn das Budget im Moment nur eine Überdachung zulässt, ist es kein Problem, wenn diese jederzeit mit Seitenwänden erweiterbar ist. Für den Anfang können Sie sich auch mit Windschutznetzen an den Seiten behelfen. Wird Ihr Reitplatz von mehreren Pferdebesitzern benutzt, sollen auch Pferdeboxen als Einstellmöglichkeit entstehen, und sogar ein Aufenthaltsraum für die Reiter?

Wenn Sie erstmal mit dem Bau einer Reitplatzüberdachung beginnen, sind unter Umständen auch behördliche Hürden geringer, als wenn Sie den Neubau einer kompletten Reithalle genehmigen lassen. Je nach Größe des Platzes reicht es für Anfang vielleicht sogar aus, wenn Sie die Hälfte überdachen.

möglicher Unterstand für Pferde

Clever sparen bei der Bauweise

Mit Reitplatzüberdachung statt Hallenbau haben Sie bereits einiges gespart. Aber es gibt auch innovative Ideen, wie man den Bau der Überdachung möglichst sparsam und dennoch stabil und belastbar gestalten kann. Klassischerweise haben Hallen ein Satteldach mit einem Giebel auf der kurzen Seite. Wenn man sich nun für einen um 90 ° gedrehten Giebel entscheidet, kommt man ohne Satteldachbinder aus. Diese sind nämlich wesentlich teurer als Leimbinder.

Eine weitere Möglichkeit für eine Reitplatzüberdachung ist ein Reit- oder Longierzelt. Mit nur rund 2 Tagen Aufbauzeit ist in Kürze ein Allwetterreitplatz geschaffen, der sowohl übergangsmäßig, als auch als Dauerlösung dient. Spezielle Reitzelte verfügen auch über eine Regenrinne, eine äußerst stabile Gerüstkonstruktion und sind auch in der Lage, eine gewisse Schneelast zu tragen.

Neben der Kostenersparnis hat der überdachte Reitplatz noch einen weiteren Vorteil gegenüber der Reithalle: Die Temperatur im Sommer. In einer geschlossenen Halle kann es im Sommer nämlich sehr heiß und stickig werden, und beim überdachten Reitplatz herrscht dank guter Durchlüftung ein perfektes Klima.

Wenn Sie sich für eine Reitplatzüberdachung als Bausatz entscheiden, empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall, im Online-Shop von steda zu stöbern. Unsere Überdachungen aus Leimholz oder Aluminium gibt es als Anbau oder freistehend, und wenn bei den vorhandenen Maßen nicht das Passende dabei ist, sind auch Sonderanfertigen nach Ihrem Maß überhaupt kein Problem.

Welche Reitschicht für den überdachten Reitplatz?

Die Anforderungen für Reithallenböden und Außenplätze sind ähnlich, in der Reithalle braucht man allerdings nicht zu überlegen, welche Entwässerungseigenschaften der Bodenbelag hat. Daher könnte hier auch ein Boden mit Lehmanteilen eingesetzt werden.

Eine Alternative zum klassischen Reithallensand sind Holzsticks oder Teppichschnitzel, welche besonders pflegeleicht sind. Holzsticks oder Reiterspäne bieten eine gute Elastizität, allerdings eine geringere Scherkraft gegenüber dem Reitplatzsand. Dies macht sich vor allem beim Springen bemerkbar. Holzsticks benötigen keine zusätzliche Bewässerung, und sind daher besonders pflegeleicht. Durch seine Struktur gefriert dieser Bodenbelag fast nicht, und ist auch im Winter zügig benutzbar. Mit der Zeit verrotten die Holzsticks und müssen nachgefüllt werden. Dadurch bildet sich mit der Zeit eine höhere Humusschicht am Boden. Dafür kann der Belag praktisch überall entsorgt werden, ohne die Umwelt zu belasten.

Bei Teppichschnitzel, welche aus Textilien gemacht sind, sollte besonders auf Qualität geachtet werden, sonst bilden Staub und Geruch ein Ärgernis. Auch die Entsorgung kann unter Umständen teuer kommen.

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