Sauna Dämmung – Welches ist das richtige Dämmmaterial?

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saunainnenraum mit frau

Die eigene Sauna auf dem Grundstück stellt für viele Wellnessliebhaber das absolute „Non Plus Ultra“ dar. Doch bevor entspannt, geschwitzt und das Immunsystem gestärkt werden darf, ist es wichtig, auf einige Faktoren zu achten.

Qualitativ hochwertiges und gesundes Saunieren, in dessen Zusammenhang selbstverständlich auch Wert auf die Kosten für den Betrieb der Sauna gelegt wird, startet schon vor dem eigentlichen Bau. Unter anderem spielt hier das Stichwort „Sauna Dämmung“ eine entscheidende Rolle. Klar: besonders mit Hinblick auf den Bau einer Außensauna kann es hier ansonsten schwer sein, die Wärme bzw. Hitze innen zu halten. Wer hier Kompromisse eingeht, erhöht unweigerlich auch seinen Stromverbrauch, da der Ofen mehr arbeiten muss, für Temperaturen jenseits der 80 °C-Marke zu sorgen.

Also: unabhängig davon, ob Sie sich für ein klassisches Saunamodell oder eine moderne Fassauna entscheiden, ist eine verlässliche Wärmedämmung das A und O. Doch was macht eine solche Sauna Dämmung eigentlich aus? Wie kann die Wärmespeicherfähigkeit erhöht werden? Und welche Rolle spielen individuelle Faktoren wie Wandstärke und Co.?

Grundregeln zur Sauna Dämmung

Eine verlässliche Saunadämmung ist mit Hinblick auf den Saunabau mindestens ebenso wichtig wie die Suche nach dem passenden Lieblingsaufguss. Unter anderem ist hierbei darauf zu achten, dass das verbaute Material…:

  • nicht giftig (und damit gesundheitsschädlich) ist
  • Temperatur- bzw. hitzebeständig ist
  • Wasser abweisen kann.

Wie dicht die Sauna Dämmung im Einzelfall sein muss ist abhängig von den geplanten Durchschnittstemperaturen und Ihren Saunavorlieben. Auch das Holz, aus dem der Saunaraum gebaut wurde, stellt einen entscheidenden Faktor dar.

Im Folgenden werden die beliebtesten Varianten der Sauna Dämmung und ihre spezifischen Charakteristika vorgestellt.

Dämmmaterial für Sauna

Kork

Die Sauna Dämmung mit Kork

Der Vorteil von Kork im Zusammenhang mit einer verlässlichen Sauna Dämmung ist die Tatsache, dass das Material sehr gut auf den Kontakt mit Feuchtigkeit reagiert und gleichzeitig sogar in der Lage ist, Schall zu isolieren. Somit sorgen Sie mit Kork nicht nur für eine Saunawand, die Wärme im Inneren hält, sondern schützen sich zudem noch gegen den Lärm von außen. Das Material lässt sich zudem nicht allzu leicht entflammen. Dennoch muss auch festgehalten werden, dass es durchaus auch umweltfreundlichere Varianten als Kork zur Wärmedämmung gibt.

Zudem verfügt Kork über einen sehr individuellen Geruch, an den sich viele Saunafans zunächst noch gewöhnen müssen.

Übrigens wird die Kork Dämmung noch in weitere Stärkegrade unterteilt. Hier lohnt es sich, die verschiedenen Varianten miteinander zu vergleichen.

Hanf

Die Sauna Dämmung mit Hanf

Wer sich auf der Suche nach einer umweltfreundlicheren Variante für seine Sauna Dämmung befindet, sollte sich im Bereich „Hanf“ umsehen. Die Hanf-Pflanze wächst nach und bietet seinen Nutzern noch dazu eine verlässliche Wärmeleitfähigkeit. Mit Hinblick auf die Entflammbarkeit existieren hier jedoch teilweise deutliche Unterschiede.

Mineralsteinwolle

Die Sauna Dämmung mit Mineralsteinwolle

Mineralsteinwolle setzt sich zu einem Großteil aus vielen Steinwollefasern zusammen. Das Besondere an diesem Material ist die Tatsache, dass es extrem hitzebeständig und sogar dazu in der Lage ist, Temperaturen von bis zu 1.000 °C zu trotzen. Zudem ist Mineralsteinwolle weder giftig noch in anderer Hinsicht gesundheitlich bedenklich. Achten Sie dennoch immer darauf, den Hautkontakt mit dem Material zu vermeiden. Viele Menschen reagieren hierauf mit einem unangenehmen Juckreiz.

Sollten Sie die Wolle also selbst verbauen, ist es wichtig, geeignete Handschuhe zu tragen. Auch die Mineralsteinwolle wird in unterschiedlichen Stärken angeboten.

Warum ist die Sauna Dämmung so wichtig?

Bei der Auswahl des passenden Dämmschutzes für eine Gartensauna bzw. eine Sauna im Innenbereich geht es nicht darum, seinen eigenen Wellnessbereich mit einem „Luxusaccessoire“ aufzuwerten. Vielmehr stellt eine verlässliche Isolierung einen nicht zu ersetzenden Standard dar, auf den kein Saunabesitzer verzichten sollte.

Die Auswirkungen zeigen sich hierbei unter anderem in den Bereichen…:

  • Strom- bzw. Energieverbrauch
  • Aufheizzeit

Die Dämmung hat jedoch keine Auswirkungen auf die letztendliche Lebensdauer der Saunakabine. Diese ist von vielen weiteren Faktoren, unter anderem von einer entsprechenden Pflege, abhängig.

Wichtig ist es auch immer, darauf zu achten, nicht mit „Dämmmaterial“ zu experimentieren, sondern sich lediglich für hochwertige, zugelassene Materialien zu entscheiden. Ansonsten ist das Risiko hoch, dass es zu einer Entflammung kommt. Zudem ist darauf zu achten, dass die kleinen Teile der jeweils verwendeten Faserdämmstoffe nicht in die Atemluft geraten.

Beim Verbau der entsprechenden Materialien handelt es sich jedoch definitiv um kein Hexenwerk. Wer auf die richtigen Artikel zurückgreift und besagte Regeln beachtet, befindet sich in der Regel auf der sicheren Seite.

Fazit – welche Sauna Dämmung ist die beste Lösung?

Fakt ist, dass keine Sauna, egal, ob sie im Innen- oder Außenbereich steht, ohne eine verlässliche Isolierung auskommt. Dämmungen werden in der heutigen Zeit in vielen verschiedenen Varianten angeboten und lassen sich oft noch zusätzlich in die entsprechenden Materialstärken aufgliedern.

Jedes Material bietet dem Nutzer seine individuellen Vorteile. Für welche Variante Sie sich genau entscheiden, ist unter anderem von der jeweiligen Wandstärke abhängig. Vor allem dann, wenn Sie sich dazu entschlossen haben, den Saunabau in die eigenen Hände zu nehmen, ist es wichtig, sich hinreichend über die „perfekte“ Isolierung zu informieren, um letzten Endes auch den Stromverbrauch Ihrer Außensauna zu verringern.

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