Solaranlagen am Gartenhaus – Stromsparen einfach gemacht

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© franco lucato - shutterstock.com

Die effektive Nutzung von Solarenergie liegt hoch im Trend und so zieren Solaranlagen zunehmend die Dächer von Häusern und Carports sowie auch Solarinseln freistehende Flächen.

Auch wenn steda diese spezielle Art von Gartenhäuser nicht anbietet, möchten wir Sie an dieser Stelle über die Vor- und Nachteile von Solaranlagen an Gartenhäusern informieren!

Die vorteilhaft ökologische Energiegewinnung durch die Sonne ist jedoch auch im heimischen Garten möglich, denn Anbringungen am Gartenhaus bieten nicht nur eine nützliche Stromquelle im Außenbereich, sondern sparen auch die immer weiter steigenden Energiekosten der Stromanbieter über das öffentliche Versorgungsnetz. Geeignete Varianten gibt es in verschiedenen Größenordnungen und Arten, jedoch sind bei der Anschaffung auch einige Aspekte zu beachten.

Die unabhängige Energienutzung im Garten

Sehr häufig verfügen Gärten über keine Verbindung zum öffentlichen Stromnetz oder der Bezug des Stromes aus dem öffentlichen Stromversorgungsnetz ist einfach zu teuer. Trotzdem Gärten einen privaten Platz in der freien grünen Natur darstellen und zunehmend als eine Oase der Erholung oder zum Anbau von Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen genutzt wird, ist auch hier häufig Strom erforderlich. Ob zum Betrieb einer Pumpe für Teich, Pool oder Brunnen, von Gartenmaschinen, einer Alarmanlage oder Bewegungsmelder, zur Beleuchtung von Lichtanlagen im Garten oder für elektrische Gerätschaften im Gartenhaus wie Radio, Fernseher, Kühlschrank oder Kochstelle, so ganz ohne Strom werden viele Möglichkeiten der Gartennutzung und des Gartenhauses schwierig oder eingegrenzt. Mit Solaranlagen verfügen Gartenhausbesitzer über einen Stromanschluss im Garten, eine von dem öffentlichen Versorgungsnetz unabhängige Energiequelle und sparen laufende Stromkosten, die sich zudem stetig erhöhen. Rundum verfügt ein Gartenhausbesitzer über eine eigene unabhängige Energieversorgung. Je nach Art und Leistungsfähigkeit gibt es verschiedene Möglichkeiten der Nutzung. Die Anlage kann nur der reinen Selbstversorgung dienen oder auch als ertragreiche Anlage durch die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz fungieren. Neben den praktischen, effektiven und finanziellen Vorteilen kommen sie auch der Umwelt zugute.

Anlagearten und Gerätschaften, die benötigt werden

Anlagen, die für Gartenhäuser zur Selbstversorgung konzipiert sind, zeichnen sich in der Regel durch ihre Einfachheit aus. So gibt es kleine 12 V Varianten für das Dach über die Endgeräte für ein 12 V Anschluss betrieben werden können, wie z. B. Fernseher, Radios, Beleuchtungsanlagen und weitere. Die Nennleistungen der Anlagen können unterschiedlich hoch sein. Die autarken Stromanlagen gibt es auch für eine Betriebsspannung von 24 V oder 48 V. Während eine Nennleistung von 80 Watt für den Betrieb von einem Radio oder der Beleuchtung des Gartenhauses ausreicht, benötigt der Betrieb von mehr, stärkeren oder anspruchsvolleren Geräten höhere Kapazitäten. Es gibt für Gartenhäuser auch größere und leistungsfähigere Varianten. Bei leistungsstarken Modellen ist vor allem darauf zu achten, dass die Anlage mit einer Batterie und einem Laderegler ausgestattet ist. Ohne diese zwei Komponenten steht der Strom nur während der Sonnenstunden zur Verfügung und reicht auch nur für den Betrieb von kleinen Geräten wie ein Radio oder Lampen aus.

Bestandteile sind in erster Linie die Solarmodule (PV-Modul), die der Erzeugung des Gleichstroms dienen, Wechselrichter zur Umwandlung des Gleichstroms in Wechselstrom, Kabel wie Solarkabel und Batteriekabel zur Verbindung der Anlagenelemente sowie Laderegler für die Aufladung der Akkus und Akkus oder Batterien zur Speicherung des gewonnenen Solarstroms. Die Speichermedien werden beispielsweise zum Betrieb von einem Kühlschrank oder Fernseher im Gartenhaus benötigt. Wechselrichter (Spannungswandler) sind meist optional erhältlich, jedoch ermöglichen sie die Umwandlung der Batteriespannung in einen Wechselstrom von 230 V, wodurch entsprechende 230 V Geräte wie Laptop, Fernseher, Strom betriebene Heckenscheren oder Bohrmaschinen mit dem Solarstrom aus dem Garten betrieben werden können.

Häufig ist die gesamte Technik komplett in einem Bausatz zusammengestellt und zum Selbstaufbau geeignet. Es ist zu empfehlen, vor der Anschaffung zu überlegen, für welche Geräte, Anlagen und Situationen der eigene Solarstrom über das Gartenhaus genutzt werden soll, da dies für die Größe, Leistungsfähigkeit und Ausstattung entscheidend ist. Wer sich nicht sicher ist, sollte sich in jedem Fall individuell fachlich beraten lassen und auch gegebenenfalls den Aufbau d versierten Technikern überlassen.

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Voraussetzungen

Die Anschaffung sollte auch für ein kleines oder großes Gartenhaus sorgfältig geplant werden. Das Gartenhaus, seine Lage sowie auch dessen Dach müssen für eine solche Anlage geeignet sein. Während das Gartenhaus über die notwendige Traglast verfügen muss, sollte das Dach nach Möglichkeit nach Süden gerichtet sein. Es ist jedoch nicht nachteilig, wenn es ein paar Grade nach Osten oder Westen abweicht. Vor allem ist darauf zu achten, dass das Dach nicht von Bäumen, Sträuchern, Nachbarhäusern oder Ähnlichem beschattet wird. Ohne Sonneneinstrahlung ist die Anlage nutzlos. Grundsätzlich ist jede Dachform sowie auch Dacheindeckung geeignet, wobei Pultdächer die größere Auflagefläche bieten. Das Dach sollte eine Neigung von 30° bis 45° aufweisen. Soll das Gartenhaus erst angeschafft und gebaut werden, ist es sinnvoll die Anlage bei der Planung gleich mit zu berücksichtigen. Des Weiteren ist zu prüfen, ob die individuelle Anschaffung einer Baugenehmigung bedarf oder bei Kleingartenanlagen den Vorschriften der Vereinssatzung entspricht und unter Umständen beantragt werden muss.

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