Tag der Gartenarbeit

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Geräte für die Gartenarbeit
© Shutterstock - Sunny Forest

Der 1. Mai ist der internationale Tag der Arbeit. Der Feiertag geht auf die Arbeiterbewegung „Haymarket Riot“ im späten 19. Jahrhundert zurück, die sich für die Durchsetzung des 8-Stunden-Tages einsetzte. Jährlich zieht es viele Menschen zu politischen Demonstrationen auf die Straßen und Plätze der Städte.

Andere dagegen nutzen diesen gesetzlichen Urlaubstag, um sich eher unpolitisch der Gartenarbeit zu widmen. Statt zum Beispiel bessere Arbeitsbedingungen zu fordern, gehen die Gartenfreunde also an ihrem freien Tag freiwillig im Grünen schuften. Denn jetzt im Frühjahr fallen hier regelmäßig viele Gartenarbeiten an, die nach der langen Winterpause aber ja eigentlich auch erst einmal wieder so richtig Spaß machen.

Tag der Gartenarbeit

Überall grünt und blüht es im Moment in den Gärten: Tulpen, Narzissen, Primeln, Margeriten, Traubenhyazinthen und Vergissmeinnicht geben ein herrlich buntes Bild ab und auch viele Obstbäume stehen zurzeit in prachtvoller Blüte. Wenn Sie auch in den kommenden Monaten einen farbenfrohen Garten haben möchten, sollten Sie überlegen, was Sie jetzt schon säen können, damit es Sie im Spätsommer oder Herbst erfreuen kann. Noch bis Ende April können Sie zum Beispiel wurzelnackte Rosen, Lilien, Dahlien und Gladiolen pflanzen. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt für das Setzen von frostempfindlichen Gehölzen, wie der Japanischen Zieraprikose, dem Straucheibisch oder dem Judasbaum.

Ansonsten ist in Sachen Gartenarbeit jetzt auch insbesondere die Zeit, sich um Ihren Nutzgarten zu kümmern. April und Mai sind für viele Gemüsesorten günstig für die Aussaat, wenn kein Frost mehr zu befürchten ist. Kartoffeln sollten zum Beispiel an einem sonnigen Standort gepflanzt werden und gegebenenfalls mit Vlies gegen noch auftretenden Spätfrost geschützt werden. Auch Zucchini, Bohnen oder Kürbis und können ab April bereits in Töpfen vorgezogen werden und die Jungpflanzen dann später in Beete gesetzt werden. den Garten zu setzen. Ähnlich sollten Sie mit Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch oder Basilikum verfahren und sie zunächst in Töpfen oder Schalen vorziehen.

Ziersträucher, die früh geblüht haben, wie zum Beispiel Forsythien, Zierquitten oder Sternmagnolien sollten jetzt nach der Blüte ausgelichtet werden. Jetzt ist auch eine gute Zeit, um Pflanzen umzutopfen, wenn Sie seit dem letzten Jahr viel gewachsen sind und mehr Platz benötigen.

Und wenn alles grünt und sprießt, gilt das leider auch immer für das lästige Unkraut. Und Unkraut jäten zählt zu den unbeliebtesten Tätigkeiten der Gartenarbeit. Bevor sich dieses also allzu breitmachen kann, sollten Sie es von vorneherein in seine Schranken verweisen. Befreien Sie die Beete regelmäßig von sprießendendem Unkraut, bevor es überhandnimmt. Oder machen Sie einfach aus der Not eine Tugend: Wenn Sie zum Beispiel den eigentlich lästigen Giersch im Garten haben, können Sie diesen in abgesteckten Beeten auch einfach stehen lassen. So können Sie ihn dann regelmäßig abernten und als Salat oder gedünstet als vitaminreiche, aromatische Beilage genießen.

Zur Gartenpflege gehört auch die Reinigung der Wege, Gartenmöbel und Gartengeräte. Hier können Sie mit Hilfe eines Hochdruckreinigers schnell und effektiv arbeiten und so bald wieder alles in frühlingshaftem Glanz erstrahlen lassen. Denn nach getaner Gartenarbeit soll ja auch Zeit bleiben, Ihren Garten einfach einmal in Ruhe zu genießen.

Ein guter Start in die Gartensaison für Ihren Rasen

Mai - Zeit zum Rasenmähen

Mit der Rasenpflege im Frühjahr legen Sie den Grundstein dafür, wie gleichmäßig und kräftig der Rasen den Rest des Jahres wachsen wird und wie gut er auf künftige Federballtourniere und Gartengrillpartys vorbereitet ist. Entfernen Sie Moos und Unkraut, das sich über den Winter im Rasen breitgemacht hat. Das geht gut durch das Vertikutieren des Rasens. Achten Sie darauf, dass die Messer nicht tiefer als 3 Millimeter in den Boden eindringen, da der Rasen sonst zu stark beschädigt wird. Der Vertikutierer sollte gleichmäßig erst längs und dann quer über die Rasenfläche bewegt werden, damit alles gut belüftet wird. Ab sofort steht auch regelmäßig wieder das Rasenmähen auf dem Programm bei der Gartenarbeit. Sobald die Halme wieder sprießen, sollten Sie auch wieder Rasenmähen. Die ersten Schnitte sollten dabei nicht zu kurz ausfallen, optimal sind rund vier Zentimeter.

Und wohin mit dem regelmäßig anfallenden Rasenschnitt? Haben Sie bereits einen Kompost in Ihrem Garten? Jetzt ist die Gelegenheit, sich für die ab Frühjahr anfallenden Bioabfälle bei der Gartenarbeit einen Kompost anzulegen, der Sie dann später regelmäßig mit gutem Humus versorgen wird.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren Gartenarbeiten am Tag der (Garten)arbeit. Übrigens: in den USA stellt sich die Frage „Demonstrieren oder Gartenarbeit?“ nicht, denn der Tag der Gartenarbeit (engl. National Gardening Exercise Day) wird hier jährlich am 6. Juni gefeiert und steht somit von vorneherein nicht in Konkurrenz zu einem politischen Einsatz der Hobbygärtner.

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