Windschutz Doppelstegplatten – Terrasse und Balkon vor Wind und Wetter schützen

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Wolke bläst Wind, Windschutz für Balkon und Terrasse
© Shutterstock - AntiMartina

Stegplatten und Doppelstegplatten werden besonders gerne eingesetzt, wenn es um witterungsbeständige Überdachungen geht, zum Beispiel bei Carports, Terrassenüberdachungen, Vordächer oder Wintergärten.

Die Stegplatten lassen sich leicht montieren, sind leicht, bieten eine gute Wärmeisolierung und sind zudem bruch- und hagelfest. Doppelstegplatten aus Acrylglas, Plexiglas oder Polycarbonat schützen vor jeglichen Witterungseinflüssen, trotzdem müssen Sie kaum Lichtverlust in Kauf nehmen. Die Kunststoffplatten sind UV-beständig, werden somit nicht matt und brechen oder reißen auch nach Jahren im Außeneinsatz noch nicht.

Wenn die Doppelstegplatten auch Sichtschutz bieten sollen, bieten sich farbige Platten, oder der Opal- bzw. Milchglaseffekt an.

Zwischen Steg- und Doppelstegplatten besteht im Übrigen kein Unterschied, Stegplatten wird oft als Oberbegriff für eine bestimmte Produktkategorie verwendet, dazu gehören auch Dreifach- und Vierfachstegplatten.

Windschutz

Warum Doppelstegplatten als Windschutz?

Doppelstegplatten eignen sich nicht nur als Überdachung, sondern auch als perfekter Windschutz von der Seite auf Balkon und Terrasse. Auf diese Art und Weise können Sie die Saison zum Draußen sitzen um einiges früher einläuten, und auch im Herbst noch verlängern.

Plexiglas eignet sich vor allem aufgrund seiner Materialstärke besonders gut als Windschutz, denn es ist rund 30 Mal stärker als herkömmliches Glas bei wesentlich geringerem Gewicht. Doppelstegplatten bieten außerdem eine zusätzliche Wärmedämmung.

Ein weiterer Vorteil eines Windschutzes aus Plexiglas ist, dass keine Geräuschentwicklung entsteht, wie z.B. bei einem flatternden Segel.

Acrylglas ist im Vergleich zu Glas auch wesentlich pflegeleichter, und besser zu reinigen. Auch leichte Kratzer lassen sich mit Hilfe von Polierpasten oft gut ausmerzen.

Bevor Sie allerdings einen Windschutz aus Doppelstegplatten am Balkon fix verbauen, sollten Sie sichergehen, dass dies auch erlaubt ist. Das heißt, bei Mietwohnungen die Erlaubnis des Vermieters einholen, und bei einem Eigenheim möglicherweise eine Genehmigung der Baubehörde. Ist der Windschutz nur ein mobiles Gestell, braucht es keine Genehmigung.

Außerdem müssen Sie die Befestigungsmöglichkeiten klären, als Windschutz für die Terrasse benötigen Sie ein stabiles, der üblichen Windstärke entsprechendes Fundament. Als Windschutz am Balkon angebracht ist es praktisch, wenn man die Wellplatten an einem darüber liegenden Balkon festmachen kann. Fehlt diese Möglichkeit, müssen Sie stabile Rahmen organisieren (und klären, ob diese die Wärmedämmung der Hausmauer beeinträchtigen).

Als nachteilig kann nur erwähnt werden, dass das Anbringen eines Windschutzes aus Doppelstegplatten aufwändiger ist als zum Beispiel das Spannen eines Sonnensegels. Außerdem sind Sie punkto gestalterische Möglichkeiten ein wenig eingeschränkt.

Verlegen

Was gilt es beim Verlegen von Doppelstegplatten zu beachten?

Die Platten aus Kunststoff dehnen sich bei Wärme relativ stark aus, das bedeutet, bis zu 4 mm pro Meter an Plattenlänge. Bei einer großen Länge sollten Sie ein „schwimmendes“ Verlegesystem wählen, welches die Wärmeausdehnung der Doppelstegplatten ausgleicht.

Wenn Sie eine dunkle Unterkonstruktion haben, sollte diese zuerst hell gestrichen werden, bevor Stegplatten aus Acryl darauf verlegt werden. Dies soll der Entstehung eines Hitzestaus entgegenwirken. Bei Stegplatten aus Polycarbonat ist das normalerweise nicht notwendig.

Als Unterkonstruktionen eignen sich vor allem Metalle wie Aluminium, Stahl oder Leimbinder.

Um Kondenswasseransammlung in den Hohlräumen zu vermeiden, sollten Sie an der Stirnseite der Doppelstegplatte ein Gewebeband anbringen.

Wenn Sie die Stegplatten verschrauben, sollten Sie darauf achten, die Schrauben nicht zu fest anzuziehen, damit die Ausdehnung der Platten nicht zu Rissbildung führt.

Wenn Sie Doppelstegplatten zuschneiden müssen, sollten Sie dies am besten mit einer hochtourigen Kreissäge mit Hartmetallblatt tun. Für Kurvenschnitte können Sie auch eine Stichsäge ohne Pendelhub verwenden.

Auch einfache Bearbeitung mittels Bohrmaschine ist möglich, die Doppelstegplatten zerspringen dabei nicht, wie es z.B. bei Glas der Fall ist, wenn man sich nicht vorsieht.

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