Gartenhaus mit Anbau: kleine Idee, großer Mehrwert

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So viele unterschiedliche Gärten es gibt, so viele unterschiedliche Gartenhäuser gibt es. Der Markt hält eine Vielfalt von Modellen bereit, worunter Gartenhäuser mit Anbau eine besondere Variante darstellen. Bei einem Gartenhaus mit Anbau handelt es sich um eine Erweiterung der klassischen Hütte. Meist besteht der Anbau aus einem Vordach oder einem seitlichen Abdach. Darunter befindet sich ein Sitzplatz, Stauraum für Gartengeräte oder ein Stellplatz für Fahrräder. Der Anbau liegt neben dem Hauptraum und steigert den Nutzwert des Häuschens.

Unterschiedliche Designs für jeden Geschmack

Jedes Gartenhaus strahlt seinen eigenen Charme aus. Manche sind putzig wie ein Hexenhäuschen, andere sind cool und modern gestaltet und wieder andere machen einen rustikalen Eindruck. Der Anbau passt sich nahtlos in das Design ein. Die Gartenhäuser werden aus Fichte oder Kiefer hergestellt, bestehen in Teilen auch aus Metall und Kunststoff. Gartenhäuser mit Anbau verfügen über eine größere Grundfläche und weisen ein größeres Raumvolumen auf. Folgende Dachformen sind gängig:

  • Flachdach
  • Mansardendach
  • Pultdach
  • Satteldach
  • Sechseckdach oder Achteckdach
  • Spitzdach
  • Stufendach
  • Tonnendach

Die Wandstärke ist ein entscheidendes Merkmal, welches die Langlebigkeit und den Nutzungszeitraum beeinflusst. Die Gartenhäuser mit Anbau bei steda sind mit Wandstärken zwischen 28 mm bis 70 mm zu haben. Je dicker die Wände, desto besser halten sie die Temperatur im Inneren. Das bedeutet, dass Sie sie unter bestimmten Voraussetzungen mit einer Wärmequelle ausstatten können.

Dachabdeckung ist besonders wichtig

Bei der Dachabdeckung sollten Sie gute Qualität wählen, damit das Gartenhaus lange nutzbar bleibt. Billige Dachpappe kann nur eine Notlösung sein, besser ist die Dacheindeckung mit robusten Bitumendachschindeln. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben, wie zum Beispiel Rot, Braun, Schwarz und Grün. Mit dem Schutzanstrich haben Sie eine weitere Möglichkeit, das Gartenhaus nach Ihren Wünschen zu gestalten. Naturbelassen oder farbenfroh – Sie entscheiden, welche Farbe zu Ihrem Garten und zu Ihrem Geschmack passt.

Die Vorteile eines Anbaus

Gartenhäuser sind wesentlich mehr als ein zusätzlicher Schuppen. Viele Gartenbesitzer nutzen das Gartenhaus als kleine Sommerresidenz mitten im Grünen direkt vor der Tür. Der Gedanke, neben dem eigentlichen Hauptraum noch einen Anbau zu Verfügung zu haben, ist verlockend. Denn damit lässt sich zum Beispiel rasch Ordnung schaffen. Sie können einen Anbau vorteilhaft für diese Zwecke nutzen:

  • Geräteschuppen für Rasenmäher, Hacke, Spaten und Co.
  • Abstellraum für Fahrräder oder Moped
  • Raum für Gartenmöbel und Auflagen
  • Platz für Grill, Planschbecken, Luftmatratzen und anderes Sommerzubehör
  • Aufbewahrung von Töpfen, Pflanzenerde und anderen Gartenutensilien

Der Anbau ermöglicht es Ihnen, Gerätschaften und Materialien unsichtbar zu verstauen, während Sie den Hauptraum gemütlich einrichten und zum Aufenthalt nutzen. Installieren Sie passende Regale und Hakenleisten, stellen Sie geschlossene oder offene Regale hinein. Auf diese Weise können Sie die gelagerten Utensilien übersichtlich sortieren und haben alles griffbereit, wenn Sie es brauchen.

Gartenhaus-Anbau-GartenManche Anbauten sind nicht geschlossen, sondern offen. Sie sind als Terrassenfläche nutzbar und lassen sich zum Beispiel mit Sitzmöbeln wohnlich herrichten. Damit dienen diese überdachten Flächen als erweiterter Wohnraum im Garten: Hier sitzen Sie geschützt und trocken, sind aber trotzdem im Freien.

Anbau nachträglich errichten: Ist das möglich?

Lässt die Platzsituation es zu, können Sie in den meisten Fällen eine Erweiterung des Gartenhauses vornehmen. Häufig bieten Hersteller verschieden großer Gartenhäuser an, die sich im Prinzip miteinander kombinieren lassen. Auch fertige Anbauelemente sind bei vielen Herstellern im Sortiment. Es gibt Bauelemente in Form von kleinen Anbauschuppen oder mit integrierter Terrasse. Oft sind diese Elemente im Fertigbausatz zu haben. Die Anbauten lassen sich über Eck oder in derselben Flucht wie das Haupt-Gartenhaus montieren.

Ist eine Baugenehmigung notwendig?

Eine Erweiterung, um die Nutzfläche zu vergrößern, ist rein technisch gesehen meistens kein Problem. Worüber Sie allerdings nachdenken müssen ist, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist oder nicht. Man könnte denken, dass eine kleine bauliche Veränderung im Garten kein Problem ist. Doch je nach Bundesland, Lage und Größe des Gartenhauses müssen Sie eine Baugenehmigung beantragen. Um festzustellen, ob in Ihrem Fall eine Baugenehmigung erforderlich ist, müssen Sie die Informationen zu diesen Fragen zusammenstellen:

  • Wie groß soll das geplante Gartenhaus werden? Notieren Sie Grundfläche und Bruttorauminhalt.
  • Wo genau soll es im Garten aufgebaut werden?
  • Zu welchem Zweck soll das Gartenhaus eingerichtet werden? Ist es lediglich Abstellraum, oder soll es zum Aufenthalt geeignet sein?

Haben Sie die Antworten auf diese Fragen parat, sollten Sie einen Termin beim Bauamt machen oder dort anrufen.  In jedem Bundesland herrscht eine eigene Landesbauordnung. Dort sind die genehmigungspflichtigen Bauwerke eingetragen. Sichern Sie sich ab, bevor Sie mit dem Bau beginnen. Falls eine Baugenehmigung erforderlich sein sollte, müssen Sie einen Bauantrag einreichen. Das kann kostenpflichtig sein, weil mitunter vorgeschrieben ist, dass ein Architekt oder Bauingenieur diese Aufgabe übernehmen muss.

Ein Gartenhaus mit Anbau ist vielfältig nutzbar

Ein Gartenhaus mit Anbau ist praktisch, denn es schenkt ihnen einen hohen Nutzwert: Sie können den Hauptraum gemütlich einrichten und störendes oder selten genutztes Material im Anbau lagern. Mit dem richtigen Anstrich und liebevoll gestalteten Details erfreuen Sie sich an dem Gartenhaus auch dann, wenn der erste Schnee fällt und die lieb gewonnene Hütte im Garten zu einem hübschen Blickfang wird.

 

 

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