Gartenmöbel vor Sturm und Regen sichern: Tipps und Tricks

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Gartenmoebel-Stuhl-Regentropfen
@ distel2610 - pixabay.com

Sommerzeit ist Gartenzeit und mit ihr kommen die Möbel aus dem Gartenhaus zurück ins Freie. Das stürmische Frühjahr und die immer stärker werdenden Herbststürmer werfen die Frage auf, wie Sie Ihre Gartenmöbel am besten vor Sturm sichern können. Die nächsten unerwarteten Unwetter und Orkanböen kommen bestimmt!

Diese Möglichkeiten haben Sie, um Gartenmöbel windfest zu machen

Es gibt mehrere Methoden, um Gartenmöbel zu sichern. Für exponiert liegende Gärten kann die Sicherung gegen den Wind gleichzeitig als Diebstahlschutz dienen.

Gartenmöbel mit Ketten befestigen

Eine wirkungsvolle und simple Maßnahme: Legen Sie Gartenmöbel einfach an die Kette. Der Effekt ist doppelt, denn so können Gartenmöbel nicht weggerissen werden und Langfinger suchen sich lieber ein ungesichertes Objekt. Effektiv ist es, eine lange Kette zu nutzen, die durch alle Gartenmöbel hindurch gezogen und am Boden fixiert wird – idealerweise an einem einbetonierten Bodenanker. Auf diese Weise fügen Sie die leichten Einzelmöbelstücke zu einem schweren Block zusammen, bei dem selbst starker Wind keine Chance hat.

Gartenmöbel festschrauben

Diese Methode ist geeignet, wenn Sie wissen, dass die Gartenmöbel an Ort und Stelle bleiben. Es bietet sich zum Beispiel bei einem Grill, bei einer großen Bank oder bei einem Tisch an. Stühle festzuschrauben schränkt den Komfort in der Regel zu stark ein.

@ Alexas_Fotos – pixabay.com

Gartenmöbel beschweren

Für weniger starke Stürme reicht es aus, leichte Gartenmöbel zu beschweren. Dazu sind entweder Pflastersteine, gefüllte Gießkannen, sandgefüllte Eimer oder robuste Dekoelemente aus Beton geeignet. Bitte benutzen sie keine zerbrechlichen Gegenstände wie bepflanzte Blumentöpfe oder Tongefäße. Zu beachten ist, dass die Oberfläche der Gartenmöbel durch die beschwerenden Teile zerkratzt werden können. Wenn die Gartenmöbel eine empfindliche Oberfläche aufweisen, sollten vorher abgedeckt werden.

Dauerhaften Windschutz installieren

Auf einem exponierten Balkon oder auf einer ungeschützten Terrasse kann sich die Investition in einen stabilen Windschutz rentieren. Der Markt bietet unterschiedliche Produkte an, die vom Design her eine große Auswahl bereithalten. Transparente Wände aus stabilem PVC oder Glas gehören zu den dezenten Modellen. Denken sie einmal an ein Strandcafé auf einer windumspielt Nordseeinsel. Die Besucher sitzen dort geschützt und die Möbel halten starken Stürmen stand. Genau so könnten Sie Ihre eigene Terrasse ebenfalls schützen und sich zugleich wie im Urlaub fühlen.

Alternativen für einen dauerhaften Windschutz stellen Zaunelemente und Gabionen dar. Stabgitterzäune, durch die Kunststoffbahnen gefädelt werden, können den Wind wirkungsvoll abhalten. Für den kleinen Geldbeutel sind flexibel ausziehbare Windschutzwände eine Option. Die Konstruktion muss äußerst stabil sein und die Bodenhülse sollte fest verankert werden. Andernfalls drückt starker Wind das Windschutzelement um.

Möbel vor Regen schützen: Abdeckplanen

Weniger Windschutz, sondern mehr Regenschutz sind Abdeckplane. Es gibt sie in unterschiedlichen Maßen und sie lassen sich rasch aufziehen, wenn die ersten Regentropfen fallen. Der große Vorteil dieser Abdeckplane ist, dass die Sitzauflagen auf den Möbeln bleiben können. Selbst, wenn Sie der Regen überrascht, können sie ganz schnell reagieren und den Schutz in Windeseile aufziehen.

Welches Material ist gegen Wind und Nässe robust?

Der Klassiker unter den wasserfesten Materialien ist Kunststoff. Kunststoffmöbel gibt es in vielen Formen, Farben und Preisstufen. Sie sind pflegeleicht und halten Wind und Nässe sehr gut Stand. Minustemperaturen könnten problematisch sein.

Möbel aus Polyrattan sehen gut aus und sich ebenfalls wetterfest. Es handelt sich hierbei um synthetisches Flechtmaterial. Sie sollten Kunststoffmöbel regelmäßig feucht abwischen. Auf dem Markt sind spezielle Pflegesprays, die die Lebensdauer verlängern.

Gartenmöbel-Garten-Sonne
Madisol Loungeset – steda

Wenn Ihnen Möbel aus Holz lieber sind, greifen Sie bitte zu robusten Hölzern. Beliebt sind

  • Teakholz,
  • Akazienholz und
  • Eukalyptus.

Wichtig ist, die Hölzer regelmäßig zu pflegen, damit die Möbel lange ansehnlich und funktionsfähig bleiben. Abschleifen und Ölen oder Lasieren ist in regelmäßigen Abständen empfehlenswert.

Möbel aus Metall halten nahezu jeder Witterung stand. Edelstahl, Eisen und Aluminium kommen grundsätzlich infrage. Aluminium ist absolut korrosionsbeständig, Edelstahl kann selbst die stärkste Sonne nichts anhaben und Eisen ist in pulverbeschichtete Form robust. Zur Pflege der Möbel bietet sich die Reinigung mit einem feuchten, sauberen Tuch ohne Reinigungsmittel an. Schadhafte Stellen mit Reparaturlack ausbessern verlängert die Lebensdauer.

Was passiert, wenn doch etwas kaputt geht?

Werden Ihre Gartenmöbel trotz aller Vorsicht beschädigt, springt eventuell eine Versicherung ein. Im Prinzip inkludiert jede Hausratversicherung einer Außenversicherung, so dass sie in der Regel zahlt, wenn Gartenstühle, Liegen oder Tische im Garten vom Sturm beschädigt wurden. Sie sollten Ihre Police genau prüfen, um im Schadensfall nicht schutzlos dazustehen. Je nach Schadenshergang kommt eventuell eine andere Hausversicherung in Betracht.

Mit Bedacht sichern erspart vermeidbare Beschädigung

Ihre Gartenmöbel stehen am besten auf einem windgeschützten Platz. Ist das nicht möglich, sollten Sie für eine unkomplizierte Sturmsicherung sorgen. Gartenmöbel anketten stellen eine unkomplizierte Möglichkeit dar, mit einer Regenplane abdecken und beschweren ist eine gute Alternative. Wenn die Situation es zulässt ist ein dauerhafter Windschutz aus stabilen, feststehenden Elementen fast immer die beste Wahl.

 

 

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