Gartenhaus aus Kunststoff – Eine gute Idee?

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Ein Gartenhaus bietet sehr viele Vorteile. Sie können dort zum Beispiel Gartengeräte und Gartenmöbel verstauen. Außerdem kann ein Gartenhaus, wenn es groß genug ist, auch viel Platz für ein gemütliches Beisammensein bieten. Ein Tisch und eine Couchgarnitur – fertig ist das Wohlfühlambiente!

Es stellt sich lediglich die Frage, aus welchem Material das neue Gartenhaus sein soll. Sie haben die Wahl zwischen Kunststoff, Metall oder Holz. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile eines Gartenhauses aus Kunststoff.

Die Vorteile eines Gartenhauses aus Kunststoff

Der größte Vorteil dieser Art von Gartenhaus ist ganz klar das geringe Gewicht. Dieses ermöglicht es, das Gartenhaus bei Bedarf an einen anderen Ort in Ihrem Garten zu stellen. Dies ist mit fest verankerten und schweren Materialien wie Holz oder Metall nicht ganz so einfach oder es bedarf einer größeren Anstrengung.

Ein weiterer großer Vorteil ist die Beständigkeit gegen die Witterung und andere äußere Einflüsse. Regen, Hagel und Schnee können einem Gartenhaus aus Plastik genauso wenig anhaben wie gefrierende Nässe oder Schimmelpilze. Des Weiteren können Insekten sich nicht so einfach ihren Weg ins Innere bahnen wie bei einem Gartenhaus aus Holz.

Generell lässt sich also sagen, dass ein Gartenhaus aus Kunststoff viel weniger Pflege und Reinigung benötigt als andere Arten.

Die Nachteile eines Gartenhauses aus Kunststoff

Bei einem Gartenhaus aus Plastik kondensiert die Luft im Inneren viel leichter als beispielsweise bei Holz, weil der Luftaustausch fast gar nicht stattfindet. Es empfiehlt sich demnach nicht, dort Sachen unterzubringen, die keine Feuchtigkeit vertragen. Auch eine Beheizung ist nicht zu empfehlen, weil die Wärme wegen mangelnder Dämmung kaum im Inneren gehalten werden kann.

Das geringe Gewicht hat auch Nachteile: So besteht bei starken Winden die Gefahr, dass das Gartenhaus Schaden nimmt oder gar umfallen kann. Die Beschaffenheit von Kunststoff erschwert auch die Anbringung von Regalen und allem, was in der Wand verankert werden muss. Durch die geringe Stabilität von Kunststoff werden dort keine Verankerungen halten.

Der größte Nachteil eines Gartenhauses aus Kunststoff sind die im Kunststoff verarbeiteten Weichmacher, denn diese verflüchtigen sich mit der Zeit, was sich im Geruch niederschlägt. Vor allem Sonnenlicht tut dem Material nicht gut und lässt es mit der Zeit bröckeln.

Ein weiterer Faktor ist die Optik, denn ein Gartenhaus aus Kunststoff kann mit einer schönen Holzoptik eher nicht mithalten. Auch nach Jahren kann ein Gartenhaus aus Holz einfach wieder lackiert werden und sieht danach aus wie neu.

Unsere Empfehlung: Ein Gartenhaus aus Holz

gartenhaus mit veranda lanzarote

Nach Abwägung der Vor- und Nachteile eines Gartenhauses aus Kunststoff ist unsere klare Empfehlung ein Gartenhaus aus Holz. Die Vorteile dieser Art von Gartenhaus überwiegen deutlich, so können andere Materialien schon alleine mit der schönen Optik von Holz nicht mithalten.

Der Vorteil von Kunststoff, dass es ganz leicht an einen anderen Ort platziert werden kann, ist kein Grund auf dieses Material zu setzen. Es kommt schließlich äußerst selten vor, dass ein Gartenhaus verschoben werden soll. Im Notfall können Sie auch Ihr Gartenhaus aus Holz an einem anderen Ort wieder aufbauen.

Holz ist ein natürliches Material und atmet deshalb, was dafür sorgt, dass feuchte und schlecht riechende Luft vom Holz aus dem Raum gezogen wird. Außerdem ist Holz ein sehr guter Dämmschutz, sodass sich Gartenhäuser aus Holz viel besser als zusätzlicher Wohnraum eignen. Auch das Heizen eines solchen Gartenhauses viel einfacher zu bewerkstelligen. Zudem ist Holz viel stabiler als Kunststoff und Ihr Gartenhaus verfügt somit über eine deutlich höhere Lebensdauer.

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