Die besten Verfahren um die Dachrinne abzudichten

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Wenn die Dachrinne leckt, sollten Sie sofort handeln und die Löcher und Risse wieder dicht machen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Dachrinne selbst reparieren können und wann ein Austausch fällig ist.

Wann muss man die Dachrinne abdichten?

Sie müssen eine Dachrinne abdichten bzw. neu abdichten, sobald Sie feststellen, dass Wasser an bestimmten Stellen durchläuft. Das anliegende Haus kann nämlich Schaden nehmen, wenn Wasser aus der Dachrinne austritt und in das Gemäuer läuft. Die Regenrinne selbst kann ebenfalls noch schneller und in größerem Ausmaß kaputt gehen, sodass eine Reparatur dann nicht mehr möglich ist.

Tipp: Sie sollten bei jeder Reinigung oder mindestens einmal im Jahr nachschauen, ob die Dachrinnen Risse oder Löcher haben. Diese sollten dann umgehend geflickt bzw. gestopft werden.

Auch Schmutz, der mit dem Wasser zusammen durch etwaige Löcher tritt, kann das anliegende Haus verunreinigen. Daher empfiehlt es sich zu handeln, sobald Sie ein Leck erkennen. Auf diese Weise können Schäden an der Hauswand verhindert werden.

Das Material der Dachrinne spielt dabei keine Rolle. Die Witterungsbedingungen greifen jedes Material an und Sie sollten die Regenrinne umgehend wieder dicht machen.

Dachrinne abdichten – die Varianten im Überblick

Bei der Reparatur einer Dachrinne haben Sie mehrere Möglichkeiten. Nachfolgend werden die unterschiedlichen Varianten erläutert.

Silikon zum Stopfen von Löchern

Silikon ist optimal zum Flicken kleinerer Löcher in der Dachrinne. Nutzen Sie am besten eine Silikonspritze, um das Silikon gleichmäßig und sauber aufzutragen. Dabei sollten Sie darauf achten keine Lösungsmittel zu nutzen, da das Silikon sonst nicht richtig hält.

Die zu reparierende Dachrinne muss zuvor jedoch sauber gemacht werden und trocken sein, danach können Sie das Silikon darauf geben. Das aufgetragene Silikon wird dann mit einem Spachtel oder einem Stück Pappe glattgestrichen, so dass der Wasserfluss gewährleistet bleibt.

Wichtig: Trockenheit ist hier entscheidend, denn auf einer nassen Fläche kann das Silikon nicht festkleben.

Dichtungsmasse zum Reparieren

Dichtungsmasse verhält sich ähnlich wie Silikon und kann dabei helfen, kleine bis mittelgroße Löcher und Risse in einer Dachrinne zu flicken. Es handelt sich dabei um eine zähe Masse, die sehr gut verarbeitet werden kann. Allerdings ist auch hier zu empfehlen, nur bei gutem Wetter und einer komplett trockenen Dachrinne zu arbeiten. Auch größere Schäden lassen sich mit Hilfe von Dichtmasse beseitigen.

Wie auch beim Silikon sollten Sie die Rinne erst reinigen und trocknen lassen. Daraufhin wird die Dichtungsmasse auf die kaputten Stellen gegeben und danach mit Hilfe einer Spachtel oder eines Stücks Pappe gleichmäßig verteilt. Nach ein paar Stunden ist alles getrocknet und das Leck sollte dicht sein.

Dichtungsbänder verwenden

Sind die Lecks in Ihrer Dachrinne von größerem Ausmaß, helfen Silikon und Dichtungsmasse nicht weiter. Sie müssen dann auf sogenannte Dichtungsbänder zurückgreifen. Dichtungsbänder bestehen aus Aluminium und haben zusätzlich eine Schicht aus Bitumen und werden ganz einfach angeklebt. Dies geschieht mit einem Klebestreifen, der seitlich an den Dichtungsbändern angebracht ist und nur gelöst werden muss.

Dichtungsbänder werden bei Regenrinnen aus Metall und Kunststoff genutzt, um die Löcher und Risse zu flicken. Wie bei den anderen Varianten, empfiehlt es sich die kaputten Stellen zuerst sauber zu machen und danach komplett trocknen zu lassen. Entfernen Sie dann das Klebeband und bringen Sie die Dichtungsbänder auf den zu reparierenden Stellen an. Sie werden merken, dass diese Bänder äußerst festkleben und die Löcher so abdichten, dass kein Wasser mehr auslaufen kann.

Löten und Schweißen einer Dachrinne

Haben Sie eine Dachrinne aus Metall, die Sie reparieren möchten, dann können Sie dies mit Hilfe von Löten oder gegebenenfalls Schweißen erledigen. Sollten Sie beides noch nie gemacht haben, dann sollten Sie es vorher ausprobieren oder einen Fachmann damit beauftragen. Andernfalls ist Schweißen und Löten zu gefährlich und außerdem kann durch die große Hitze ein Feuer verursacht werden. Wenn alles funktioniert, sollte die Dachrinne wieder wie zuvor dicht sein und länger halten als zuvor.

Was ist bei größeren Schäden zu tun?

Bei größeren Schäden haben Sie die Möglichkeit, mit Hilfe von Gewebestücken das Loch oder den Riss zu flicken. Dazu müssen Sie den kaputten Teil wieder reinigen und trocknen, worauf alles für einen besseren Halt angeraut wird. Die Gewebestücke werden dann daraufgelegt und mit Dispersionsfarbe oder Bitumen behandelt, sodass sie auch lange halten.

Falls die Löcher in der Dachrinne zu groß sind, um mit den oben genannten Möglichkeiten repariert zu werden, ist ein Austausch nötig. Dazu können Sie das betroffene Stück der Dachrinne einfach wechseln. Generell sollte dies ab einer Größe des Schadens von mehr als einem Zentimeter gemacht werden.

Dachrinne nachhaltig pflegen

Durch die Witterung kommen Schäden an einer Dachrinne zustande, weswegen Sie die Dachrinne pflegen sollten, um eine lange Lebenszeit zu garantieren. Vor allem vor dem anstehenden Winter empfiehlt es sich Laub, Moos und weitere Verunreinigungen aus der Regenrinne herauszuholen.

Des Weiteren sollte im Frühling eine weitere Säuberung der Regenrinnen stattfinden. Falls Sie eine kaputte Stelle entdecken, sollten Sie sofort handeln und die Stelle flicken.

Fazit: Dachrinne abdichten

Wenn Sie Ihre Dachrinnen jeden Winter und jeden Frühling reinigen, sollten Sie diese auf Schäden untersuchen. Im Falle eines Falles sollten Sie sofort handeln und die Dachrinne reparieren. Sonst könnten schließlich Schäden an der Fassade und am Dach auftreten. Mit den beschriebenen Tipps zur Reparatur können Sie selbst aktiv werden und Ihre Dachrinne wieder fit machen.

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