Für einen neuen Look den Carport verkleiden

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Weißes Carport am Hauseingang beleuchtet

Um seine Fahrzeuge vor Wind und Wetter zu schützen, ist ein Carport eine hervorragende Wahl. Eine gute Möglichkeit, um den Carport optisch und funktionell aufzuwerten besteht im Anbringen von Verkleidungen. Dies kann beispielsweise durch Seitenwände geschehen, die dafür sorgen, dass Wind und Wetter von der Seite nicht mehr Ihr Fahrzeug angreifen können.

Die verschiedenen Möglichkeiten der Verkleidungen

Die meist genutzte Carportverkleidung ist die klassische Blende. Diese hat lediglich die Aufgabe, unschöne Stellen am oberen Ende des Carports abzudecken und diesen Stellen ein besseres Aussehen zu verleihen. Sie haben dabei die Wahl zwischen Holzoptik oder gesteinsähnlichen Verkleidungen wie Schiefer, die allesamt aus Kunststoff bestehen.

In Sachen Farbe gibt es eine große Auswahl. So kann die Carportverkleidung gut auf den Rest des Grundstücks angepasst werden. Haben Sie beispielsweise eine in weiß gehaltene Terrasse, dann empfiehlt es sich auch den Carport mit einer weißen Fassadenverkleidung auszustatten.

Eine weitere Möglichkeit den Carport zu verkleiden besteht in einer Deckenverkleidung, so dass die Unterkonstruktion nicht mehr sichtbar ist. Dabei bleibt jedoch der praktische Nutzen aus.

Die Seitenverkleidung und die Holzverkleidung

Eine häufig genutzte Möglichkeit, um den Carport durch eine Verkleidung aufzuwerten, ist die Abdeckung der Seiten. Dies kann z.B. mit Holz vorgenommen werden. Sie geben Ihrem Carport dadurch Wände, die Ihr Fahrzeug vor der Witterung schützen.

Sie können dabei auf Kunststoffprodukte zurückgreifen, die auch in einer schönen Holzoptik verfügbar sind. Diese haben den Vorteil, dass sie sehr leicht sind und praktisch keine Pflege benötigen. Wenn es stabiler und natürlicher sein soll, dann empfiehlt sich echtes Holz. Es ist insgesamt stabiler und sieht schön aus. Allerdings bedarf es einer guten Pflege, um es lange haltbar zu machen.

Es empfiehlt sich, das Holz jedes Jahr mit einer wetterbeständigen Lasur zu streichen. So wird die Feuchtigkeit herausgehalten und die schöne Optik bleibt erhalten.

Holz ist ein sehr attraktives Material, das bei Bedarf auch in einer anderen Farbe gestrichen werden kann. So können Sie den neu verkleideten Carport dem Stil des Gartens anpassen, indem Sie ihm einen anderen Anstrich geben.

Eine 5-Schritt-Anleitung zum Verkleiden von Carports

  1. Als erstes sollten Sie prüfen, welche Stärke des verwendeten Materials Sie benötigen. Dies richtet sich je nach Funktion. Nehmen Sie dickeres Material, wenn es eine Last tragen soll.
  2. Die eingesetzten Balken müssen einen optimalen Abstand zueinander haben, so dass am Ende auch alles fest sitzt. Falls notwendig, setzen Sie zusätzliche Stütz- und Querbalken ein. Lassen Sie genug Abstand, denn Holz arbeitet auch nach dem Anbringen noch weiter und kann sich ausdehnen.
  3. Bevor Sie das Material anbringen, sollten Sie es lackieren oder streichen, um den Schutz und die Lebensdauer zu erhöhen.
  4. Die Carportverkleidung sollte in jedem Fall waagerecht befestigt werden. Auf diese Weise kann das ablaufende Wasser nicht zwischen die einzelnen Elemente kommen und die Schimmelbildung wird verhindert.
  5. Lassen Sie am unteren Ende der Verkleidung einen Abstand, sodass Wasser von unten nicht der neuen Verkleidung zusetzt. Andernfalls sollten Sie unten eine Schutzfolie anbringen.

Welche Genehmigungen brauche ich?

Sobald Sie bei Ihrem Carport eine Seitenverkleidung anbringen, handelt es sich nicht mehr um einen überdachten Stellplatz für Fahrzeuge. Rechtlich gesehen ist es dann ein sogenannter „umbauter Raum“.

Dieser Raum gleicht eher einer Garage als einem Carport und bedarf beim zuständigen Amt einer anderen Genehmigung. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, sich beim Bauamt zu erkundigen, welche Auflagen für eine Genehmigung erfüllt werden müssen. Erledigen Sie dies am besten, bevor Sie mit dem Anbringen der Verkleidung beginnen.

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